Philippsthal

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Philippstal
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Hersfeld-Rotenburg
Einwohner: 4.193 (31. Dezember 2011)
Bürgermeister: Ralf Orth (SPD)
Website: www.philippsthal.de

Philippsthal im Landkreis Hersfeld-Rotenburg liegt im Osten von Hessen an der Landesgrenze zu Thüringen. Der staatlich anerkannte Erholungsort hat etwa 4.200 Einwohner.

Gemeindegliederung

Ortsteile sind neben Philippsthal Gethsemane, Harnrode, Heimboldshausen, Röhrigshof, Unterneurode.

Geografie

Philippsthal liegt in einem Talkessel an der Werra zwischen den Ausläufern der Rhön und des Thüringer Walds.

Geschichte

Schloss Philippsthal Ansicht vom Schlosspark

Im Jahre 1191 wurde Philippsthal zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Einst war hier das Rittergeschlecht von Cruceburg ansässig. Ebenfalls in 1191 wird das ehemalige Benediktinerinnenkloster Kreuzberg urkundlich erwähnt, das im Zuge der Reformation säkularisiert wurde. Erhalten geblieben ist die ehemalige Klosterkirche aus dem 12. Jahrhundert, heute ein evangelisches Gotteshaus.

Am Ort des ehemaligen Klosters entstand im 17. Jahrhundert unter Philipp von Hessen (aus der Linie Hessen-Philippsthal), einem Sohn von Landgraf Wilhelm VI., ein Schloss mit Schlosspark, das den Namen "Philippsthal" erhielt. Am 10. März 1686 hatte Philipp von seinem Bruder, {{Landgraf Karl|Landgraf Karl von Hessen]] die Propstei Kreuzberg zu dem Zweck erhalten, sich daselbst eine fuerstliche Wohnung zu bauen. Landgraf Philipp war vermählt mit Gräfin Katharina Amalie von Solms-Laubach und gilt als Stammvater der Linie Hessen-Philippsthal.

Im Laufe der Jahre änderte sich auch der Ortsname "Kreuzberg" in "Philippsthal", endgültig am Ende des 18. Jahrhunderts.

Wirtschaftlichen Aufschwung nahm das ehemalige Handwerker- und Weberdorf durch die Errichtung des Kali-Bergwerk Hattorf im Jahre 1905.

Kirche

Schlosskirche Philippsthal

Inmitten des Dorfes Philippsthal liegt das Schloss der Landgrafen von Hessen mit den Resten des ehemaligen Zisterzienzerinnenklosters Kreuzberg und der geräumigen Kirche, einer alten Säulenbasilika.

Das älteste noch vorhandene Gebäude ist die alte Klosterkirche, die heutige Schlosskirche. Deren Anfänge gehen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Im Jahre 1191 wurden das ehemalige Kloster Kreuzberg und Klosterkirche erstmals urkundlich erwähnt.

Das Jahr 1524 ist das letzte, in dem von einer Äbtissin zu Kreuzberg die Rede ist. Die Einkünfte des Klosters fielen nach dem Tode des letzten Kreuzberger Propstes Krato von Weiffenbach im Jahre 1593 an Hessen.

Die heute evangelische Schlosskirche verfügt über eine Barockorgel. Hier findet eine rege Konzerttätigkeit statt.

Persönlichkeiten

Politik

Bürgermeister

  • Ralf Orth (SPD)

Wahlkreise

Bundestag

Sehenswürdigkeiten

Monte Kali bei Philippsthal
Tempelchen bei Philippsthal

siehe auch

Tempelchen

Das Tempelchen ist ein Fachwerk-Pavillon auf dem Jakobsberg am Ortsrand von Philippsthal. Von dort bietet sich den Besuchern ein freier Blick auf den Ort Philippsthal, das Kaliwerk Hattorf, die thüringische Nachbarschaft und die Berge der Rhön.

Werra-Radweg

Der ca. 377 km lange Werra-Radweg verläuft entlang der Werra in Thüringen, Hessen und Niedersachsen.

Er führt von den beiden Werraquellen in Fehrenbach und Siegmundsburg bis nach Hann. Münden.

Weblinks



Städte und Gemeinden im Landkreis Hersfeld-Rotenburg
WappenHersfeldRotenburg.jpg

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