Philipp Soldan

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Der "Philippstein" in der Klosterkirche in Haina - ein Steinrelief von Philipp Soldan - zeigt Landgraf Philipp I. und seine Ahnfrau Elisabeth von Thüringen

Philipp Soldan, im Jahre 1500 in Frankenberg (Eder) geboren, war ein Steinmetz, Holzschnitzer, Baumeister und Maler der Spätgotik. Er starb um 1570.

Leben und Werk

Als Steinmetz war er in Kloster Haina tätig. Er fertigte darüber hinaus Portale, Wappen und Grabplatten, vermutlich auch den Sieben-Stationen-Kreuzweg in der Stadtkirche St. Marien in Homberg. Als Holzschnitzer gestaltete er Figuren und Balkenköpfe.

Philipp Soldan werden in seiner Geburtsstadt Frankenberg beispielsweise Arbeiten an der Kanzel der Frankenberger Liebfrauenkirche zugeschrieben.

Von ihm wurden aber auch die originellen Holzfiguren am Frankenberger Rathaus geschaffen.

Das Kreisheimatmuseum in Frankenberg verfügt auch über malerische Werke des Künstlers.

Schüler

Zu den Schülern von Philipp Soldan zählen u. a. Heinrich Bunsen aus Adorf, Jost Luppold aus Treysa, Conrad Luckeln und Jost Schilling aus Immighausen.

siehe auch

Holzschnitzereien am Rathaus in Frankenberg.

Weblinks