Peter Strutynski

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Peter Strutynski
Prof. Peter Strutynski war Gründer und langjähriger Vorsitzender des Kasseler Friedensforums und zuletzt Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag Kassel. Er galt als einer der bekanntesten Friedensaktivisten Deutschlands. Zudem war er Politikwissenschaftler und Friedensforscher. Strutynski wurde am 15. Mai 1945 in Krimml, in einem Flüchtlingslager in der Nähe von Salzburg geboren. Er starb im Alter von 70 Jahren am 27. September 2015 in Kassel.

Werdegang

Strutynski studierte und promovierte in Politikwissenschaft an der Universität München. Der Sohn einer rumänischen Mutter und eines deutsch-ukrainischen Vaters, war 1977 aus München als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Kasseler Hochschule gekommen, zunächst mit dem Schwerpunkt Arbeitspolitik. Schon bald widmete er sich seinem Lebensthema, der Friedensarbeit.

1981 hatte der linke Kapitalismuskritiker mit einigen Mitstreitern vor dem Hintergrund des Nato-Doppelbeschlusses mit seinem entsprechenden Rüstungsauftrag das Kasseler Friedensforum gegründet. Jahrelang leitete Strutynski die AG Friedensforschung in Kassel. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützte die Arbeit. Zuletzt hatte er den „Friedensratschlag“, eine regelmäßig stattfindende wissenschaftlicher Tagung und Aktivistenvernetzung zugleich, nach Kassel geholt.

Nach 33 Jahren in der wissenschaftlichen Lehre ging der Politikwissenschaftler im Sommer 2010 in Pension.[1]

Privatleben

Strutynski war mit Erika Wittlinger-Strutynski verheiratet. 1979 wurde der gemeinsame Sohn geboren.

Krankheit

Strutynski starb 2015 an einem Hirntumor.[2] Er starb nach einer langen, schweren Krankheitsgeschichte.

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Artikel aus der Frankfurter Rundschau vom 1. Juli 2010: Friedensbewegt in Rente
  2. Artikel aus Neues Deutschland vom 27. September 2015: Friedensforscher Peter Strutynski gestorben