Peter Richter

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Prof. Dr. Peter Richter (* 1937 in Leipzig; † 8. November 2014) war Diplom-Ingenieur und lange Jahre Geschäftsführer des Caldener Herstellers von Hubschraubergetrieben und Rotorteilen sowie Prüfständen, der ZF Luftfahrttechnik ZFL. Richter trug seit 2006 das Verdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland.
Prof. Dr. Peter Richter

Leben

1937 in Leipzig geboren, flüchtete Richter nach dem Abitur 1956 als 19-Jähriger in den Westen und nahm in Stuttgart das Studium der Luftfahrttechnik auf. Als junger Ingenieur war er zunächst als Aerodynamiker für die Flugzeugbauer Focke-Wulf in Bremen, Merckle in Heilbronn sowie Messerschmitt-Bölkow-Blohm in München tätig. 1983 wechselte er schließlich zu den Henschel-Flugzeugwerken (HFW) nach Kassel. Zwei Jahre später wurde er deren alleiniger Geschäftsführer. 1991 sidelte der Betrieb an seinen heutigen Standort, den einstigen Caldener Flughafen, um. Drei Jahre darauf ging HFW in Teilen in dem Friedrichshafener ZF-Konzern auf. [1]

Richter galt seinerzeit als einer der profiliertesten Experten auf seinem Gebiet. Er hat maßgeblich neue Entwicklungen im Hubschraubergetriebe- und Rotorenbau vorangetrieben. Der Diplom-Ingenieur gehörte dem Rotary-Club Bad Wilhelmshöhe an, dessen Präsidentschaft er 2003-2004 inne hatte.

Besondere Verdienste

Besondere soziale Verdienste erwarb sich Richter, der nach seiner Pensionierung als Honorarprofessor an der Technischen Universität Braunschweig lehrte, um den Kasseler Kinderschutzbund sowie um die Flutopferhilfe in Ostdeutschland.

Einzelnachweise

  1. Hessische Allgemeine/HNA von Donnerstah, 13. November 2014, Autor: José Pinto