Peter Jeanson

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Schloss Rhoden - Ansicht

In den Jahren 1228/ 1230 wurde die mittelalterliche Burg Rhoden erbaut, die sich ab 1236 im Besitz der Waldecker Grafen befand.

Ab 1244 bildete sich die Stadt Rhoden als Siedlung um die Burg. Kurz vor Ende des 30-jährigen Krie­ges im Jahr 1645 fasste der Graf und spätere Fürst Georg Friedrich den Entschluss zur Erneuerung und Ver­größerung der Burg. Zimmer- und Baumeister Peter Jeanson aus Holland erhielt den Auftrag, nach den Plänen und Entwürfen des französischen Architekten Belle-Roche den Bau auszuführen.

Die Arbeiten erstrecken sich von 1647 bis 1654. Während der Bauzeit wurden 1650 auch ein Tiergarten und eine Allee in Richtung "Stucks Forst" angelegt, weiter eine Wasserkunst und ein Jagdschloss. 1651 wird der Schlossbrunnen gegraben, der durch einen Bergmann „160 Ellen“ (etwa 98 m) tief und drei Meter breit ausgehoben wird und 1655 ein Gefängnis unter der Burg im Gewölbe eingerichtet.

1655 bezog Graf Georg Friedrich das Schloss als Residenz, die allerdings schon 1664 nach Arolsen verlegt wurde.

siehe auch

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