Blackett, Patrick M. St.

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Patrick Maynard Stuart Blackett

Patrick Maynard Stuart Blackett, Baron of Chelsea (* 18. November 1897 in London, † 13. Juli 1974 in London), erhielt den Nobelpreis 1948 für die Weiterentwicklung der Anwendung der Wilsonschen Nebelkammer und seine damit gemachten Entdeckungen auf dem Gebiet der Kernphysik und der kosmischen Strahlen, der Höhenstrahlung. 1924-1925 war er Assistent bei James Franck an der Georg-August-Universität Göttingen. [1]

Leistung

Dem englischen Physiker Lord Rutherford (Nobelpreis für Chemie 1908) war es 1919 gelungen, einen Stickstoffkern durch Beschuss mit Alphastrahlen aus natürlich radioaktiven Substanzen in Sauerstoff umzuwandeln. Sechs Jahre später konnte Patrick Blackett diesen Vorgang in einer Wilson-Nebelkammer fotografieren. Er war der erste Mensch, der die Verwandlung eines Elements fotografisch festgehalten und damit sichtbar gemacht hat. Was Alchemisten über Jahrhunderte versucht haben, die so genannte Transmutation der Elemente, war nun dokumentiert worden. Blacketts exakte Messungen bewiesen, dass die physikalischen Grundgesetze der Erhaltung von Impuls und Energie auch bei der Kollision von Atomkernen gültig bleiben.[2]

Weblinks

  1. Patrick Maynard Stuart Blackett im Wiki-Göttngen
  2. Aus universal_lexikon.deacademic.com: Physiknobelpreis 1948: Patrick Maynard Stuart Blackett