Otto Haesler

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Otto Haesler (1880-1962) war als freischaffender Architekt von 1906 bis 1934 in Celle tätig. Die Stadt bietet dabei heute die einmalige Gelegenheit, die Entwicklung des vom Stilpluralismus geprägten Architekten zum führenden Vertreter des "Neuen Bauens" zu verfolgen, die ihre Parallelen im "Bauhaus" haben. Darüber hinaus hat er in den 20er Jahren bedeutende Bauwerke zum Beispiel in Kassel (Altenheim der Marie von Boschan-Aschrott-Stiftung 1931, Rothenbergsiedlung 1930), Karlsruhe und Rathenow geschaffen.

Heftig von den Nationalsozialisten angegriffen ging er nach 1933 in die "innere Emigration" nach Eutin in Schleswig-Holstein und baute dort Häuser in dem für Norddeutschland typischen Backsteinstil mit formalen Elementen, die schon moderne Lösungen vorwegnehmen. Nach dem Krieg machte er sich insbesondere beim Wiederaufbau von Rathenow einen Namen.