Sutter-Elf

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Die Sutter-Elf der Feldhandballer des SV Harleshausen 1951

Bei Nacht und Nebel hatten die Harleshäuser Handball-Verantwortlichen den Feldhandball-Nationalspieler Ottmar Sutter und seine Frau Lore 1947 vom VfL Neckarau zur SV Harleshausen (der späteren SVH Kassel) geholt, auf einem Lastwagen die Habseligkeiten des Ehepaares.

Ottmar Sutter, den alle nur „Ottel“ nannten, wurde Spielertrainer der Kasseler. Mit ihm hatte der Harleshäuser Handball eine Zeit, über die man am Daspel heute noch gern spricht. Der Ausnahmesportler führte die Mannschaft von 1951 bis 1957 und dann wieder 1959 in die Endrundenspiele zur Deutschen Feldhandball Meisterschaft. Zu diesen Spielen – Sternstunden des Handballs in Nordhessen – kamen zwischen 8 000 und 30 000 Zuschauer: die Stadt war im Feldhandball-Fieber.

Als es der Mannschaft 1959 wieder nicht gelang, ins Endspiel einzuziehen, endete die Ära einer Truppe, die nach ihrem Spitzenmann und Trainer „Sutter-Elf“ genannt wurde und deren Glanz in Harleshausen längst noch nicht erloschen ist.

Quelle

Ottmar Sutter
  • Uwe Feldner: Stadt-LEXIKON - (Fast) alles über KASSEL, erschienen im Herkules Verlag

siehe auch