Osterode - Marktkirche St. Aegidien

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Die Marktkirche "St. Aegidien" in Osterode am Harz stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist offenbar der Nachfolgebau der ursprünglichen Stadtkirche.

Osterrode war die Residenz der Herzöge von Grubenhagen. Als Herzog Philipp II. im Jahre 1596 kinderlos starb, starb mit ihm die Grubenhagener Linie der Welfen aus. Seine letzte Ruhestätte fand er neben seinen Eltern und Brüdern in der Gruft der St. Aegidienkirche in Osterode.

Heute stehen die Grabplatten an der Wand des Chorraums der Kirche. Sie zeigen Philipp I. (+ 1551), Philipp II. (+ 1596) und seine Gemahlin Clara (+ 1595), Herzog Ernst (+ 1567), seine Gemahlin Margarete (+ 1569), Herzog Wolfgang (+ 1595) und seine Gemahlin Dorothea (+ 1586).

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