Ossenstele

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Die Harleshäuser Ossenstele ist ein Kunstwerk in Kassel. Die Steele befindet sich im Stadtteil Harleshausen auf dem Ossenplatz.

Geschichte

Erschaffen wurde das Kunstwerk 2014 von der Bildhauerin Karin Bohrmann.

Zu seinem 50-jährigen Bestehen hatte der damals mehr als 180 Mitglieder starke Bürgerverein Kassel-Harleshausen die Ossenstelle aufstellen lassen und die Übergabe an den Stadtteil im Dezember 2014 mit Einschalten der Beleuchtung gefeiert.

Die Stele zeigt, wie die Harleshäuser einst im Volksmund zu ihrem Spitznamen Ossen - also Ochsen - kamen. Die Bronze-Figuren des Kunstwerks geben die legendäre Jagd der Harleshäuser auf einen besonderen Auerochsen wieder. Im Jahr 1604 sollen die aufgebrachten Bauern das Tier des mächtigen Landgrafen Moritz erlegt haben, weil es dauernd deren Felder zertrampelte. Dafür wurden die Harleshäuser schwer bestraft und gelten seither als Ossen.

Beschädigung

Am 23. Juni 2016 hatte ein Autofahrer die Stele mit seinem Wagen gerammt und dabei den gläsernen Sockel beschädigt. Die Bronze-Teile des leuchtenden Kunstwerks hatten keinen Schaden erlitten. Trotzdem musste der Sockel repariert werden, was mehrere Wochen in Anspruch nahm.

siehe auch

Weblinks und Quellen