Opernhaus Kassel

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Der Nussknacker von Tschaikowsky am 16. Januar 2011 im Kasseler Opernhaus.
Foto:Pia Malmus/HNA

Das Kasseler Opernhaus ist Teil des Staatstheater Kassel.

Der Zuschauerraum ist mit 953 Sitzplätzen bestückt, die Opernbühne bietet 33 elektrische Züge, vier Hubpodien, drei Flugeinrichtungen auf einer Bühnenbreite von 25 Metern und einer Bühnentiefe von 15 Metern. Der Orchestergraben umfasst eine Fläche von 95 Quadratmetern.

Adresse:
Opernhaus, Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel

Geschichte

Zur Zeit von Landgraf Friedrich II. entstand in Kassel zunächst ein Opernhaus dort, wo sich heute der Kaufhof befindet. Es entstand im Jahre 1765 aus dem Palais des Prinzen Maximilian (Umbau durch Simon Louis du Ry).

Die Preußen verkauften es an die Warenhauskette Tietz (heute Kaufhof AG), nachdem an der Stelle des historischen Auetors im Jahre 1909, (dort, wo sich heute der Rahmenbau, das Fenster zur Aue und Landschaft befindet,) der wilhelminische Theaterneubau eröffnet wurde.

Im Jahre 1909 wurde das mit der Unterstützung von Kaiser Wilhelm II. gebaute, repräsentative Rathaus in Kassel eingeweiht und das von ihm in Auftrag gegebene Opernhaus am Friedrichsplatz eröffnet, dessen Pläne er selbst mitgestaltete und welches gleichzeitig als Hoftheater diente. Er nahm selbst Einfluss auf die Inszenierungen und besuchte alle Aufführung mindestens einmal.

Trotz vehementer Einwände der Bevölkerung wurde das kriegsbeschädigte Gebäude nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen.

siehe auch

Weblinks