Nikolausberg

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Nikolausberg aus der Luft (selber fliegen?)

Nikolausberg ist ein Stadtteil der Universitätsstadt Göttingen in Südniedersachsen.

Geografie

Oberhalb des Luttertals liegt der Ort nordöstlich von Göttingen.

Geschichte

Im 9. Jahrhundert entstanden zunächst die kleinen Siedlungen Ulriedeshusen und Wertherhusen.

Durch die Schenkung von Reliquien des Heiligen Nikolaus entstand eine Pilgerkirche und ein Augustinerinnenkloster vermutlich um das Jahr 1150. Während das Kloster schon bald nach Weende verlegt wurde, erfuhr die Klosterkirche einen starken Zustrom von Pilgern und wurde zwischen 1330 und 1350 erstmals erweitert und im 15. Jahrhundert zur heutigen spätgotischen Hallenkirche ausgebaut.

Die Bevölkerung des landwirtschaftlich geprägten Orts bestand lange Zeit zumeist aus Handwerkern und Nebenerwerbslandwirten.

Im Jahre 1964 wurde die selbständige Gemeinde (zusammen mit Weende, Grone und Geismar) zur Stadt Göttingen eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten

  • Klosterkirche Nikolausberg: dreischiffige gotische Hallenkirche mit romanischer Bausubstanz im Querschiff und Choransatz an der "Straße der Romanik".
  • Rieswarte bei Nikolausberg: Reste eines mittelalterlichen Schutz- und Wehrturms nordöstlich von Nikolausberg

siehe auch

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