Nikolaikirche Helsa

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Nikolaikirche in Helsa
Nikolaikirche in Helsa
Innenansicht der Nikolaikirche in Helsa
Nikolaikirche in Helsa
Nikolaikirche in Helsa

Die Nikolaikirche ist die Kirche der evangelischen Kirchengemeinde in Helsa, im Kaufunger Wald.

Bauwerk und Geschichte

Die Kirche in Helsa wird mit oder unmittelbar nach Entstehung des Dorfes Helsa erbaut worden sein.

Helsa ist 1353 erstmals urkundlich bezeugt und wohl nur wenig früher vom Kloster Kaufungen aus angelegt worden.

Eine Helsaer Pfarrei ist bereits im Jahre 1410 belegt.

Der Wehrkirchturm in der Ortsmitte ist heute das Wahrzeichen von Helsa.

Getrennt vom Kirchturm steht die spätgotische Kirche (im ehemaligen Wehrkirchhof) mit Fachwerkgiebel. Sie wurde 1593 erneuert und verfügt im Innern über verzierte Emporen aus dem Jahre 1594.

Kirchbau

Geweiht wurde die Kirche einst dem Heiligen Nikolaus.

Der Kirchbau verweist durch spätgotische Züge auf eine Entstehung Ende des 13. oder im Laufe des 14. Jahrhunderts. Wann das Gebäude selbst entstanden ist, lässt sich nicht mehr ermitteln.

Das rechteckige Kirchenschiff ist 12,90 m lang und 11,50 m breit und wurde 1593 erbaut. Damit ist der Kirchbau der älteste rein protestantische Kirchbau in der Region.

Über dem Kirchenportal ist eine Inschrift aufgebracht: “SOLI DEO GLORIA: ANNO DOMINI 1593“ (Ehre sei dem einzigen Gott. Im Jahr 1593) heißt es hier und: „Der Herr behüte deinen Eingang und Ausgang von nun an bis in Ewigkeit (Psalm 121,8)“.

Bei Renovierungsarbeiten 2002/ 2003 konnten an den Wänden im Kirchenschiff Seccomalereien aus der Entstehungszeit freigelegt werden, die damit die ältesten protestantischenn Malereien der Region sind. Weiterhin wurde seinerzeit die ornamentierte Renaissance-Balkendecke freigelegt und restauriert.

Deutlich älter ist der Chor der Kirche, der im spätgotischen Baustil entstand und mit einem Kreuzgewölbe bedeckt ist. An der Ostseite befindet sich ein Sakramentshäuschen (Tabernakel) aus vorprotestantischer Zeit.

Auch der Chor war früher mit mit vielen Heiligenbildern ausgemalt, die nicht wieder hergestellt werden konnten. Die im letzten Krieg zerstörten Fenster wurden 1960 ersetzt.

Der heutige Altar ist ein Geschenk der evangelischen Kirchengemeinde in Oedelsheim, wo der Altar nach Renovierungsarbeiten nicht mehr gebraucht wurde. Der ehemalige mittelalterliche Steinaltar der Helsaer Kirche wurde im 2. Weltkrieg zerstört.

Quelle

Kirchengemeinde

Konzert in der Nikolaikirche Helsa: Horst Tann (Saxofon, Klarinette) & Lothar Koch (Orgel) beim Konzert für Saxofon, Klarinette & Orgel
  • Ev. Pfarramt Helsa
  • Pfarrer
  • Matthias Friedrich
  • Am Pfarrhof 2
  • 34298 Helsa
  • Tel.: (05605) 2211
  • Homepage:Information zur Kirche

siehe auch

Weblinks




Städte und Gemeinden im Landkreis Kassel
WappenLkKassel.jpg

Ahnatal | Bad Emstal | Bad Karlshafen | Baunatal | Breuna | Calden | Espenau | Fuldabrück | Fuldatal | Grebenstein | Habichtswald | Helsa | Hofgeismar | Immenhausen | Kaufungen | Liebenau | Lohfelden | Naumburg | Nieste | Niestetal | Oberweser | Reinhardshagen | Schauenburg | Söhrewald | Trendelburg | Vellmar | Wahlsburg | Wolfhagen | Zierenberg