Niederbeisheim

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Niederbeisheim
Kirche-Niederbeisheim.jpg
Kirche in Niederbeisheim
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Gemeinde: Knüllwald
Einwohner: 1020
Postleitzahl: 34593
Vorwahl: 05685
Kfz-Kennzeichen: HR
Gemeindeverwaltung: Hauptstraße 7
34593 Knüllwald
Ortsvorsteher: Jörg Vollbrecht

Niederbeisheim ist ein Ortsteil der nordhessischen Gemeinde Knüllwald im Schwalm-Eder-Kreis und hat ca. 1100 Einwohner.

Lage und Gemarkung

Die Gemarkung Niederbeisheim hat eine Fläche von rund 1.726 Hektar.

Das Dorf liegt im Tal der Beise. Im Osten der Siedlung liegt die Kirche mit Wehrkirchhof. Am südlichen Ortsrand liegt ein großer Gutshof.

In Niederbeisheim trifft sich die von Homberg kommende Landesstraße 3254, die nach Rengshausen weiterführt, mit der Landesstraße 3225 in Richtung Wichte und mit der Kreisstraße 29 nach Beiseförth.

Geschichte

Niederbeisheim wurde erstmals 1319 als "Beysheym" urkundlich erwähnt. 1338 erfolgt eine Pfandbelehnung der von Falkenberg mit dem Patronat und Gericht über Niederbeisheim durch Landgraf Heinrich II. Das Dorf gehört 1376 zum Amt Homberg.

Im Jahr 1422 sind die von Reckerode durch den Landgraf mit Niederbeisheim belehnt worden. Im Jahr 1490 gibt es in Niederbeisheim 15 "wehrhafte Männer". Das Dorf gehört nach wie vor zum Amt Homberg.

Ab 1537 gehört Niederbeisheim zum Gericht am Walde. Die von Hund werden 1544 durch den Landgraf mit Niederbeisheim belehnt. In den Jahren 1575 und 1585 werden im Dorf 73 Hausgesesse gezählt. Das Dorf gehört weiterhin zum Gericht am Walde und zum Amt Homberg.

Bedingt durch die Einwirkungen des Dreißigjährigen Krieges reduziert 1639 die Zahl der Hausgesesse auf 38. Im Jahr 1680 sterben die von Hund aus und Niederbeisheim fällt als erledigtes Lehen zurück an den Landgraf.

1747 hat Niederbeisheim 88 Häuser.

Während des Königreichs Westphalen gehört Niederbeisheim zum Kanton und Friedensgericht von Homberg. Nach Wiederherstellung des Kurfürstentums Hessen im Jahr 1814 erneut Zugehörigkeit zum Amt Homberg. Nach der Kurhessischen Verwaltungsreform von 1821 gehört Niederbeisheim dann zum Kreis und Justizamt Homberg. Im Jahr 1834 hat der Ort 593 Einwohner. Nach der Angliederung an Preußen ab 1867 gehört Niederbeisheim zum Kreis sowie Amtsgericht Homberg.

Im Jahr 1932 wird der Landkreis Fritzlar mit dem Landkreis Homberg zum Landkreis Fritzlar-Homberg zusammengeschlossen. Reddingshausen wird Teil des neuen Landkreises. 1939 hat Niederbeisheim 613 Einwohner.

Im Jahr 1961 leben in Niederbeisheim 840 Menschen.

Seit dem 1. Januar 1974 ist Niederbeisheim Ortsteil der Gemeinde Knüllwald. Die Gemeinde Knüllwald wird gleichzeitig Teil des neu gebildeten Schwalm-Eder-Kreises.

Kirche

siehe auch

Weblinks


Ortsteile der Gemeinde Knüllwald
Wappenknuellwald.jpg

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