Niedensteiner Kopf

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Der Hessenturm auf dem Niedensteiner Kopf
Blick vom Hessenturm auf Niedenstein
Blick vom Hessenturm auf Ermetheis

Der Niedensteiner Kopf ist eine 475 m hohe Basaltkuppe im Schwalm-Eder-Kreis.

Die Stadt Niedenstein liegt oberhalb des Wiehofftals am Westhang des Niedensteiner Kopfes, der zu den Langenbergen gehört.

Hessenturm

Im Jahre 1931 wurde auf dem Niedensteiner Kopf auf Anregung des Lehrers und Vorsitzenden des örtlichen Heimat- und Gebirgsvereins Wilhelm Hecker, der Hessenturm errichtet.

Seither ist der Niedensteiner Hessenturm ein beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänger und Wanderer im Chattengau. Betreut wird der auf 475 Höhe stehende Hessenturm und die hier gelegene Wanderhütte vom Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatverein Niedenstein und bis zum 31. Oktober versorgen Mitglieder des Vereins die Besucher des Hessenturms an Sonn- und Feiertagen mit Kaffee, Kuchen und Getränken.

Geschichte

Auf dem Berg befand sich einst eine mittelalterliche Burganlage, von der heute keine Überreste mehr vorhanden sind. Die Burg fand erstmals im Jahre 1254 Erwähnung, als sie Konrad von Elben gegen den Erzbischof von Mainz hielt.

Konrad von Elben erwähnt in der Urkunde "castro" und "oppido" zu Niedenstein, wobei er ersteres als seine Burg bezeichnet. Die Burg wurde auf dem Niedensteiner Kopf errichtet, die Stadt talwärts an dessen Westhang. Er gründete Stadt und Burg im Auftrag der Herzogin Sophie von Brabant, der Mutter des ersten hessischen Landgrafen Heinrich I..

In späteren Jahren wurde die Burg von Landgraf Heinrich I. mit Burgmannen besetzt, bis die Burg aufgegeben wurde, nachdem sie offenbar um das Jahr 1385 durch Truppen des Mainzer Erzbischofs zerstört worden war.

siehe auch

Weblinks