New York

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Das New York ist eine Diskothek in Kassel. Inzwischen wird sie meist nur noch York genannt. Die Disco an der Kreuzung Fünffensterstraße/Obere Königsstraße, war 1987 zur documenta 8 Veranstaltungsort der „La Fete Permanente“, dem Performance-Programm der von Manfred Schneckenburger kuratierten Ausstellung.

La Fete Permanente

Das Performanceprogramm wurde von der in Köln lebenden Kunstkritikerin und -wissenschaftlerin Elisabeth Jappe unter dem Motto „Expanded Performance“ zusammengestellt. Die Aktionen sollten auch in außerkünstlerische Bereiche hineinwirken. Für Jappe war Joseph Beuys aufgrund seiner Aktionen der 1960er-Jahre die Vaterfigur der Performance schlechthin.

Die Performances der documenta 8, 175 Auftritte, fanden in sechs thematisch gegliederten Blöcken statt: Eröffnungsfestival mit Theatralischer Performance auf dem Friedrichsplatz, Expanded Performance im Renthof, Technik und Medien, Körper – Sprache, Art Performance, Objekt – Klang – Instrument, allesamt im New York und die Schlussveranstaltungen auf dem Friedrichsplatz und der Karlswiese. Zu den im New York auftretenden Performance-Künstlern zählten unter anderem die Künstler-/Musik-Gruppen Minus Delat t (Aktion: Archiv Europa), Die Tödliche Doris (Aktion: Die Gesamtheit allen Lebens und alles darüber Hinausgehende), die Raskin Stichting (Aktion: Studies of Hate Man and Love Culture) und die deutsch-englisch-kanadische Künstlergruppe City Souvenir mit dem in Kassel lebenden Künstler Jürgen O. Olbrich.

siehe auch

Webliks und Quellen