Nephrologisches Zentrum

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Das Nephrologische Zentrum Niedersachsen wurde am 1. Juli 1972 in Hann. Münden eröffnet.

Lage

Die Institution hat eine Anbindung an die A7.

Intention

Treibende Kraft für die Errichtung der Klinik war die Notwendigkeit, die technische Errungenschaft der künstlichen Niere einer sich sprunghaft vergrößernden Zahl von Patienten mit Nierenerkrankungen zu erschließen, die mit diesem Verfahren am Leben erhalten werden konnten.

Dialyse und Transplanation

Das Nephrologischen Zentrum ist neben den Aufgaben im allgemeinen, internistischen und urologisch stationären Bereich der Patientenversorgung auch ein Dialyseschwerpunkt - und Nierentransplantationszentrum des Landes Niedersachsen.

Ausstattung

Das Nephrologischen Zentrum Niedersachsen verfügt über 120 Betten in 1- und 2-Bett-Zimmern mit Balkon. Alle Zimmer sind mit Bad oder Dusche und WC, Telefon und Farb-TV und behindertengerecht ausgestattet. Sämtliche Zimmer und Klinikeinrichtungen sind auch für Rollstuhlfahrer gut zu erreichen.

Fusion

Die geplante Fusion der beiden Hann. Mündener Kliniken – Nephrologisches Zentrum Niedersachsen (NZN) und Krankenhaus Hann. Münden – unter der Gesamtleitung der AWO-Gesundheitsdienste wurde vom Rat der Stadt nahezu einstimmig begrüßt.

In einer von der SDP beantragten Sondersitzung im Januar 2012 beschloss der Rat, das Fusionskonzept aktiv mit zu unterstützen – vor allem, was die Zukunft des ab 2015 leer stehenden VKH-Komplexes in Neumünden betrifft. Um nach der Zusammenführung beider Häuser unter dem Dach des NZN am Vogelsang eine sinnvolle Nachnutzung abzusichern, soll die städtische Immobiliengesellschaft IVM die Liegenschaft notfalls selbst ankaufen, falls aus den bisher angedachten Plänen nichts wird.

Die Vertreter der Krankenhausträger, der Stadt, des Kreises und der Sparkasse stellten den Umbau des VKH zu einer Reha-Stätte mit Ausbildungs- und Fachärztezentrum vor. Scheitert dieses Konzept aus finanziellen oder anderen Gründen, soll die IVM den Komplex für 1,1 Mio. Euro übernehmen, um sicherzustellen, dass er nicht verfällt, sondern im Sinne einer vernünftigen Stadtentwicklung verwertet wird. Dabei erwartete der Rat, dass sich der Landkreis Göttingen mit 50 Prozent der Kaufsumme beteiligt. Zur Finanzierung verzichtet die Stadt bis 2015 auf die Gewinnausschüttung der Stadtwerke, zu denen die IVM gehört.

Bei der Abstimmung kam lediglich aus der CDU eine Nein-Stimme, die Ratsfrau der Linken enthielt sich. Alle anderen Ratsmitglieder stimmten zu, um dem Altkreis umfassende medizinische Angebote zu erhalten. Das künftige Klinikum Hann. Münden soll sowohl die Grund- und Regelversorgung der Bevölkerung als auch die bundesweit anerkannten Spezialleistungen für innere und Nierenerkrankungen sichern.[1]

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Aus HNA.de vom 11. Januar 2012: Rat unterstützt Fusion der Hann. Mündener Krankenhäuser