Musiktheater Dingo

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Mit der Rockoper „Dingo“ startete das Hofgeismarer Musiktheater Dingo im Jahre 1978 als engagierte Amateur-Bühne und viele Eigenproduktionen sind seither gefolgt, seit 1999 mit dem Schwerpunkt auf der Musik und der Literatur des Mittelalters. Seit 2005 schaffen die Musiker und Schauspieler von Dingo den Rahmen für die alljährlich stattfindenden deutschlandweiten Minnesänger-Wettstreite, 2009 waren sie auch beim ersten "European Minnesang Contest" in Braunschweig dabei.


aus HNA-online vom 17.6.2008

Ein Festtag für Dingo

30 Jahre Musiktheater: Feier in der Lindenmühle

Hofgeismar/ Burguffeln. Dingo ist einen weiten Weg gegangen von der ersten Rockoper während des Hofgeismarer Hessentags 1978 bis zur viel beachteten Mittelalter-Produktion zum Elisabeth-Gedenken im vorigen Jahr. Beim Hofgeismarer Musiktheater gibt es dennoch keine Spur von Erschöpfung.

Anlässlich des 30. Geburtstags des Theaters gönnten sich Sänger, Musiker, Helfer und Ehemalige jetzt aber doch mal einen Tag der Besinnung: In der Burguffelner Lindenmühle feierten die Dingo-Angehörigen ihr 30-jähriges Bestehen - im Gegensatz zum 15. Geburtstag in der Hofgeismarer Stadthalle - eher familiär.

Der Festtag führte sie zusammen: Jene Sänger und Darsteller der frühen Jahre, mit denen, die sich heute dem mittelalterlichen Sing- und Mysterienspiel verschrieben haben. "Ein spannendes Miteinander", befand Lothar Jahn, Leiter von Dingo. An seiner Seite prägte Peter Will als Ideengeber, Co-Produzent und Hauptdarsteller in etlichen Stücken die Entwicklung des Theaters. "Ich kann dankbar sein, dass viele Leute ein Stück Weg mitgegangen sind", sagte Jahn.

Bedeutende Begleiter

Neben Will nannte er als bedeutende Begleiter auch Sascha Hartmann, Dagmar Jahn, Udo Ohm, Gerda Weinreich, Claudia Weißing, Biele Emmenberger, Reinhold und Susanne Schmidt sowie Claudia Heidl und Jan-Marcus Lapp.

In einer Matinée hatte Diakoniepfarrer Hans-Martin Wirth Dingo so charakterisiert: Gesellschaftskritisch, politikkritisch, den angepassten Ottonormalverbraucher aufrüttelnd und den mit Wankelmotorbetriebenen zur Entscheidung herausfordernd. Trotz allen Ernstes seien die Produktionen "immer mit viel Lust an Humor, Witz und Komik gestaltet, manchmal auch ziemlich bissig".

In Anwesenheit von Musikforscherin Sandra Martini erlebte außerdem das von ihr gedrehte Video einer Elisabeth-Aufführung seine Premiere. Den musikalischen Kaffeeklatsch gestalteten das Duo Deliberatio und Ehrengast Holger Schäfer, der Minnesänger 2008. Die Geburtstagsfeier endete mit persönlichen Erinnerungen Lothar Jahns. (pbb)

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