Morschen

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Morschen
Wappenmorschen.jpg
Wappen der Gemeinde Morschen
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Einwohner: 3.590 (31. Dezember 2011)
Postleitzahl: 34326
Vorwahl: 05664
Kfz-Kennzeichen: HR
Gemeindeverwaltung: In der Haydau 2
Website: www.morschen.de
Bürgermeister: Ingo Böhm (unabhängig, SPD)
1.Beigeordneter: Erwin Döhne (FDP)
Vorsitzender der Gemeindevertretung: Sven Steuber (FW)
Gemeindevorstand: Heinz-Jürgen Kornfeld (SPD)
Gemeindevorstand: Thomas Scheufler (SPD)
Gemeindevorstand: Josef Bodenhorn (FW)
Gemeindevorstand: Paul Meinhart (FW)
Gemeindevorstand: Kurt Wolfgang Kunkel (CDU)
Gemeindevorstand: Josef Lindenthal (CDU)
Gemeindevertretung: Sabine Knobel (SPD)
Gemeindevertretung: Volker Bergmann (SPD)
Gemeindevertretung: Günther Görke (SPD)
Gemeindevertretung: Marianne Pitz (SPD)
Gemeindevertretung: Marianne Jütte (SPD)
Gemeindevertretung: Tristan Gleisinger (SPD)
Gemeindevertretung: Bernhard Riebeling (SPD)
Gemeindevertretung: Karl Schatz(SPD)
Gemeindevertretung: Karl Heinrich Schönewald(SPD)
Gemeindevertretung: Norbert Bezela (Parteilos)
Gemeindevertretung: Ottmar Pfaffenbach (FW)
Gemeindevertretung: Hubert Hirschle (FW)
Gemeindevertretung: Richard Pfaffenbach (FW)
Gemeindevertretung: Nico Stöbel (FW)
Gemeindevertretung: Bernd Kerste(FW)
Gemeindevertretung: Astrid Blumenstein(FW)
Gemeindevertretung: Arne Beneke (FDP)
Gemeindevertretung: Elke Stöbel(FDP)
Gemeindevertretung: Christian Broel(FDP)
Gemeindevertretung: Thomas Kellner (FDP)
Gemeindevertretung: Dr. Ulrike Seethaler(CDU)
Gemeindevertretung: Björn Wilhelm (CDU)

Morschen ist eine Gemeinde im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis.

Geografie

Morschen liegt ca. 9 km südlich von Melsungen und 15 km nördlich von Rotenburg. Im Norden grenzt Morschen an die Gemeinde Malsfeld, im Nordosten an die Stadt Spangenberg, im Süden and die Gemeinde Alheim und im Westen an die Gemeinde Knüllwald.

Schöne Aussichten bietet der nahe gelegene Halberg, der einst als Weinberg genutzt wurde, aber aucb der Kapellenberg, der Glockenturm und der Heimatblick in Altmorschen.

Die Gemeinde liegt an der Fulda.

Durch Morschen führt die Bundesstraße B 83.

Geschichte

Aus der Ortsgeschichte

Kloster Haydau - Ansicht mit Klosterkirche

Der Ort wurde bereits in den Jahren vor 800 bis 1000 mit wechselnden Bezeichnungen (Mursna, Mornaha, Mursine, Morsne und Mursenaha) genannt, ist aber offenbar schon um das Jahr 500 entstanden.

Im Mittelalter überquerte die Handelsstraße Durch die langen Hessen bei Morschen die Fulda.

Auch die einzelnen Ortsteile blicken auf eine zum Teil sehr lange Siedlungsgeschichte zurück. So wird etwa der heutige Ortsteil Binsförth im Jahr 1263 erstmals als "Binsfurte" oder der heutige Ortsteil Altmorschen im Jahre 1235 erstmals als "Aldenmorsene" urkundlich erwähnt.

Im gleichen Jahr wird das Kloster Haydau als "Heide" an die Zisterzienserinnen übereignet. Die Geschichte des Klosters ist untrennbar mit der Geschichte Altmorschens verknüpft.

Das Kloster Haydau wurde im 13. Jahrhundert bis Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die Klosterkirche noch eine vielbesuchte Wallfahrtskirche.

Nach der Reformation und der Auflösung des Klosters im Jahre 1527 wurde das Kloster von Landgraf Philipp I. zu einem Jagdhaus umgebaut.

Kirche im Ortsteil Binsförth

In der Nähe des Ortsteils Eubach finden sich noch Überreste der ehemaligen Kirche der mittelalterlichen Wüstung Schönewald.

Einst wurden an der Fulda mehrere Mühlen betrieben. Schon 1618 wurde die Heckenmühle erstmals erwähnt. Besonders Neumorschen war - nach Spangenberg der bedeutendste Mühlenort im Amt Spangenberg. Hier gab es fünf Mühlen, u. a. die Wogmühle, die im landgräflichen Besitz stand (spätere Kunstmühle Matsko & Wittmer), die Heckmühle (heutige Heckenmühle) und die Obermühle an der Wichte.

1852 wurde der Mörscher Bahnhof an der Friedrich-Wilhelms-Nordbahn eingeweiht. Der einstige "Frühstücksbahnhof" mit einer riesigen, zum Bahnsteig hin aufgebauten Theke ist seit 2012 Teil des Seminarzentrums der B. Braun Melsungen AG.

Am 1. Juli 1971 bildeten die Gemeinde Altmorschen und die Gemeinde Eubach eine gemeinsame Gemeinde Altmorschen. Am 31. Dezember des gleichen Jahres trat auch die Gemeinde Wichte der Gemeinde Altmorschen bei. Schließlich schloß sich am 1. April 1972 die Gemeinde Binsförth der Gemeinde Altmorschen an. Am 1. Januar 1974 schlossen sich die Gemeinden Altmorschen, Heina, Konnefeld und Neumorschen zur Gemeinde Morschen zusammen.

Im Jahr 1982 wurde das Herrenhaus des ehemaligen Klosters zum Rathaus der Gemeinde Morschen.

Ende 2010 zog die Gemeindeverwaltung in das "Haus Raabe" um, da der bisherhige Standort (Kloster Haydau) zu einem Kongresszentrum umgebaut werden soll. Ebenfalls von diesem Umzug waren die Freiwillige Feuerwehr, das Feuerwehrmuseum und das Rote Kreuz betroffen, diese befinden sich nun im ehemaligen Salzmann-Werk.

siehe auch:

Jüdischer Friedhof Binsförth

Der jüdische Friedhof in Binsförth ist der älteste jüdische Friedhof in Nordhessen. Der Friedhof wurde Mitte des 17. Jahrhunderts angelegt und noch heute finden sich dort 256 Grabsteine, die älteste noch lesbare Inschrift stammt aus dem Jahr 1694.

Zeitweise wurde der Friedhof gemeinsam von den jüdischen Gemeinden in Melsungen, Spangenberg, Beiseförth, Binsförth, Neumorschen, Heinebach, Röhrenfurth, Malsfeld, Rengshausen und Nenterode genutzt.

Kirchen

Am ehemaligen Kloster

Evangelische Kirchen:

Katholische Kirche:

  • Die Kirche der katholischen Kirchengemeinde ist St. Franziskus (Lachestraße 17, 34326 Morschen/ Neumorschen).

Kloster Haydau

Das Kloster Haydau, ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster, wurde 1616 - 1619 zu einem landgräflichen Schloss umgebaut (In der Haydau 6).

Museen

Ortsteile

Die Marktstraße in Neumorschen

Am 1. Januar 1974 schlossen sich die Gemeinden Altmorschen, Heina, Konnefeld und Neumorschen zur neuen Gemeinde Morschen zusammen. Zur Gemeinde Altmorschen gehörten bereits die ehemaligen Gemeinden Binsförth (seit 1. April 1972), Eubach (seit 1. Juli 1971) und Wichte (seit 31. Dezember 1971).

Die Gemeinde Morschen hat seither folgende Ortsteile:


Politik

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung ist seit der Kommunalwahl vom 26. März 2006 wie folgt besetzt:

  • SPD, 14 Sitze (62,1 % der Wählerstimmen)
  • CDU, 5 Sitze (21,0 % der Wählerstimmen)
  • FDP, 4 Sitze (16,9 % der Wählerstimmen)
Ortsteil Wichte

Parteien

Bürgermeister

Bürgermeister Herbert Wohlgemuth wurde am 15. Februar 2004 für eine weitere Amtszeit gewählt.

Wahlkreise

Bundestag

Landtag

Sehenswürdigkeiten

Fahrradseilbahn über die Fulda
  • Das ehemalige Zisterzienser Nonnenkloster Haydau im Ortsteil Altmorschen - mit schlichter Klosterkirche - wurde von Mitte des 13. bis Anfang des 14. Jahrhundert erbaut, war Zisterzienser-Nonnenkloster. Nach der Reformation in Hessen wurde das Kloster in ein landgräfliches Schloss umgestaltet. Heute ist hier ein Veranstaltungsort für kulturelle Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse entstanden.
  • Burganlage und Rittergut im Ortsteil Binsförth, das einen landwirtschaftlichen Betrieb beheimatet.
  • Jüdischer Friedhof Binsförth - der älteste jüdische Friedhof in Nordhessen
  • Fahrradseilbahn über die Fulda zwischen Beiseförth und Binsförth: das ungewöhnliche Transportmittel über die Fulda ist seit Mai 2009 in Betrieb. Durch die 50 m lange muskelkraftbetriebene "Fahrradseilbahn" zwischen Beiseförth und Binsförth werden gefährliche Straßen umgangen. Die Fahrt über die Fulda in 1,5 bis 2 m Höhe dauert etwa 5 Minuten, bei der die Gondel von dem Paassagier per Handkurbel vorwärts bewegt werden muß.

siehe auch

Blick auf den Ortsteil Eubach

Vereine

Sportvereine

Weitere Vereine

  • Arbeitskreis Ortsgeschichte Morschen | Link
  • Schützenverein Altmorschen

Verlauf der Fulda

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Wandern und Radwandern

Wandertipp

Radwandern

Wandern

Wussten Sie schon, dass ... ?

Weblinks


Ortsteile der Gemeinde Morschen
Wappenmorschen.jpg

Altmorschen | Binsförth | Eubach | Heina | Konnefeld | Neumorschen | Wichte


Städte und Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis
WappenSchwalmEderKreis.jpg

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