Morschen

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Morschen
Wappen der Gemeinde Morschen
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Einwohner: 3.778 (2007)
Postleitzahl: 34326
Vorwahl: 05664
Kfz-Kennzeichen: HR
Gemeindeverwaltung: In der Haydau 2
Website: www.morschen.de
Bürgermeister: Herbert Wohlgemuth (parteilos)

Morschen ist eine Gemeinde im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Morschen liegt ca. 9 km südlich von Melsungen und 15 km nördlich von Rotenburg. Im Norden grenzt Morschen an die Gemeinde Malsfeld, im Nordosten an die Stadt Spangenberg, im Süden and die Gemeinde Alheim und im Westen an die Gemeinde Knüllwald.

Die Gemeinde liegt an der Fulda.

Durch Morschen führt die Bundesstraße B 83.

Geschichte

Kirche im Ortsteil Binsförth

Der Ort wurde bereits in den Jahren vor 800 bis 1000 mit wechselnden Bezeichnungen (Mursna, Mornaha, Mursine, Morsne und Mursenaha) genannt, ist aber offenbar schopn um das Jahr 500 entstanden.

Im Mittelalter überquerte eine Handelsstraße (Durch die langen Hessen von Frankfurt nach Eisenach) bei Morschen die Fulda.

Auch die einzelnen Ortsteile blicken auf eine zum Teil sehr lange Siedlungsgeschichte zurück. So wird etwa der heutige Ortsteil Binsförth im Jahr 1263 erstmals als "Binsfurte" oder der heutige Ortsteil Altmorschen im Jahre 1235 erstmals als "Aldenmorsene" urkundlich erwähnt. Im gleichen Jahr wird das Kloster Haydau als "Heide" an die Zisterzienserinnen übereignet. Die Geschichte des Klosters ist untrennbar mit der Geschichte Altmorschens verknüpft.

Das Kloster Haydau wurde im 13. Jahrhundert bis Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die Klosterkirche noch eine vielbesuchte Wallfahrtskirche.

Nach der Reformation und der Auflösung des Klosters im Jahre 1527 wurde das Kloster von Landgraf Philipp I. zu einem Jagdhaus umgebaut.

In der Nähe des Ortsteils Eubach finden sich noch Überreste der ehemaligen Kirche der mittelalterlichen Wüstung Schönewald.

Am 1. Juli 1971 bildeten die Gemeinde Altmorschen und die Gemeinde Eubach eine gemeinsame Gemeinde Altmorschen. Am 31. Dezember des gleichen Jahres trat auch die Gemeinde Wichte der Gemeinde Altmorschen bei. Schließlich schloß sich am 1. April 1972 die Gemeinde Binsförth der Gemeinde Altmorschen an. Am 1. Januar 1974 schlossen sich die Gemeinden Altmorschen, Heina, Konnefeld und Neumorschen zur Gemeinde Morschen zusammen.

Im Jahr 1982 wurde das Herrenhaus des ehemaligen Klosters zum Rathaus der Gemeinde Morschen.

Ortsteile

Die Marktstraße in Neumorschen

Am 1. Januar 1974 schlossen sich die Gemeinden Altmorschen, Heina, Konnefeld und Neumorschen zur neuen Gemeinde Morschen zusammen. Zur Gemeinde Altmorschen gehörten bereits die ehemaligen Gemeinden Binsförth (seit 1. April 1972), Eubach (seit 1. Juli 1971) und Wichte (seit 31. Dezember 1971).

Die Gemeinde Morschen hat seither folgende Ortsteile:


Politik

Ortsteil Wichte
Am Kloster in Morschen
Blick auf den Ortsteil Eubach

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung ist seit der Kommunalwahl vom 26. März 2006 wie folgt besetzt:

  • SPD, 14 Sitze (62,1 % der Wählerstimmen)
  • CDU, 5 Sitze (21,0 % der Wählerstimmen)
  • FDP, 4 Sitze (16,9 % der Wählerstimmen)

Bürgermeister

Bürgermeister Herbert Wohlgemuth wurde am 15. Februar 2004 für eine weitere Amtszeit gewählt.

MdB: Dr. Edgar Franke

Sehenswürdigkeiten

  • Das ehemalige Zisterzienser Nonnenkloster Haydau im Ortsteil Altmorschen - mit schlichter Klosterkirche - wurde von Mitte des 13. bis Anfang des 14. Jahrhundert erbaut, war Zisterzienser-Nonnenkloster und wurde nach der Reformation in Hessen in ein landgräfliches Schloss umgestaltet. Heute ist es ein Veranstaltungsort für kulturelle Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse.

siehe auch

Vereine

Sportvereine

Weitere Vereine

  • Schützenverein Altmorschen

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Wandertipp

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Weblinks


Ortsteile der Gemeinde Morschen

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