Mittelalterliche Klöster und Kirchen im Landkreis Waldeck-Frankenberg

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Die nachfolgende Aufstellung lässt eine reiche und vielfältige Kloster- und Kirchengeschichte im heutigen Landkreis Waldeck-Frankenberg erkennen. Bis zur Reformation in der alten Grafschaft Waldeck konzentrierten sich die ehemaligen Klöster vor allem in den Bereichen der Residenzen Waldeck, Eisenberg, Landau und Wildungen.

Im Jahre 1521 wurde Graf Philipp IV. (von Waldeck-Wildungen) auf dem Reichstag zu Worms ein Anhänger der reformatorischen Lehre. Zwei Gedenktafeln an den Eingängen der Stadtkirche Waldeck erinnern an den 17. Juni 1526, an dem Johannes Hefentreger die erste evangelische Predigt hielt und damit die Reformation für das Waldecker Land einführte, noch vier Monate vor der Homberger Synode in der benachbarten Landgrafschaft Hessen. Im gleichen Jahr organisierten Philipp IV. und Graf Wolrad II. (von Waldeck-Eisenberg) auf einer Synode im später aufgelösten Kloster Volkhardinghausen die Waldeckische Lutherische Landeskirche und orientierten sich dabei weitgehend an dem „Evangelischen Ratschlag an Graf Philipp IV. zu Waldeck“ des hessischen Reformators Adam Krafft.

In Folge der Reformation wurden die Klöster in der Grafschaft nach hessischem Vorbild aufgelöst, wobei die Erträge für mildtätige Stiftungen oder zum Beispiel auch als Grundstock für die Gründung der Alten Landesschule Korbach Verwendung fanden.

Mittelalterliche Klöster und Kirchen im Landkreis Waldeck-Frankenberg

(eine Auswahl)

Die ehemalige Klosterkirche in Netze

Kirchen

Klöster

Romanische Dorfkirchen

siehe auch

Wildunger Altar in der ev. Stadtkirche Bad Wildungen

Weblinks