Mira Schendel

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Das documenta-Lexikon
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Mira Schendel war eine Künstlerin aus der Schweiz (1919-1988), die an der documenta 12 teilgenommen hat.[1]

Leben

Schendels Leben war tief geprägt durch die Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten und den Zwang, ins brasilianische Exil zu gehen.


Werk

Aus einem philosophisch geprägten Denken entwickelte sie ein überraschendes Formenvokabular. Ihre Werke kreisen um das Thema der Leere und entwickeln daher ein reines Formenspiel. Ihre poetischen, progressiven Arbeiten wurden in den 1960er-Jahren international nicht angemessen gewürdigt.


In der documenta 12 war Mira Schendel mit zeichnerisch-grafischen Arbeiten in Schloss Wilhelmshöhe und im Aue-Pavillon sowie mit Skulpturen im Museum Fridericianum vertreten. Ihre kleine hängende Skulptur aus vernieteten Acrylbändern korrespondierte sehr schön mit der Raumskulptur von Iole de Freitas.

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Wikipedia-Eintrag zu Mira Schendel