Minoritenkirche in Fritzlar

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Minoritenkirche in Fritzlar, heute die evangelische Stadtkirche, stammt aus dem 14. Jahrhundert.

Nachdem im Jahre 1237 ein Franziskanerkloster gegründet worden war, entstand im ersten Drittel des 14. Jahrhunderts die zweischiffige Hallenkirche mit einer für Franziskanerkirchen typischen Architektur.

Die Kirche und das Kloster wurden seinerzeit auf die neu erbaute Stadtmauer neben dem Werkeltor erbaut. Die "Minoritenkirche" entstand als zweischiffiger gotischer Hallenbau, der 1320 vollendet wurde und diente als Klosterkirche der Franziskaner bis zur Säkularisation im Jahre 1811.

Im Innern der gotischen Hallenkirche befindet sich neben dem barocken Nepomuk-Altar aus dem Jahre 1735 auch eine Kruzigungsgruppe und ein Marienfresko (beide aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts) sowie ein Epitaph für Pierre Etienne Monnot.

In 1818 wurde beschlossen, die leerstehende Kirche der evangelischen Gemeinde zur Verfügung zu stellen, die ihren ersten Gottesdienst am 26.5.1818 feiern konnte.

Ein völliger Umbau erfolgte im Jahre 1929, eine grundlegende Innenrenovierung im Jahre 1982, bei der eine neue Orgel an der Westwand der Kirche errichtet wurde mit Orgelpfeifen der Vorgängerorgel.

Weblinks