Micha Ullman

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Das documenta-Lexikon
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Micha Ullman ist ein israelischer Künstler (Jahrgang 1939), der an der documenta 8 und der documenta IX teilgenommen hat.

Werk

Ullman ist Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.[1] Er beschäftigt sich mit Installationen, Environments und Kunst im öffentlichen Raum.

Bekannt wurde Ullmann durch die unterirdische Bibliothek auf dem Berliner August-Bebel-Platz. Das ist ein quadratischer Raum, eingelassen in die Erde, an den Wänden befinden sich nur leere Regale. Die Bücher fehlen in dieser Bibliothek. Besucher sehen durch Glas in den abends und nachts hell erleuchteten Raum - genau an dem Ort, wo die Nationalsozialisten am 10. Mai 1933 Zehntausende von Büchern verbrannten.[2]

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Wikipedia-Eintrag zu Micha Ullman
  2. Ullmann auf daad.de