Meckbach

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Meckbach ist ein Ortsteil der Großgemeinde Ludwigsau im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Geografie

Lage

Mit dem Rhönausläufer Seulingswald und der Landschaft bis hin zum Knüll bietet das Gemeindegebiet von Ludwigsau ein vielfältiges und abwechslungsreiches Landschaftsbild.

Namensgebung

Der Fuldazufluss Meckbach hat dem Ort und dem Tal den Namen gegeben.

Geschichte

Erstmals wird Meckbach im Jahr 1233 urkundlich erwähnt. Belege für eine Siedlung gehen allerdings auf Funde aus der Jungsteinzeit zurück. Zu den Fundstücken gehören unter anderem eine Steinaxt und aus späterer Zeit römische Münzen.

Im Mittelalter hatte die Grundherrschaft zunächst das Kloster Hersfeld, später die Landgrafschaft Hessen inne.

Zum Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Hersfeld, Kanton Hersfeld gehörte der Ort in den Jahren 1807 bis 1813, danach zum Kurfürstentum Hessen und ab 1866/67 zum Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hersfeld.

Die Gemeinde Ludwigsau im Norden von Bad Hersfeld entstand im Zuge der hessischen Gebietsreform zu Beginn der 1970-er Jahre, nachdem sich zunächst die beiden Großgemeinden Ludwigseck und Ludwigsau aus ehemals selbständigen Gemeinden gebildet hatten. Namensgeber waren zwei Burgen des hessischen Landgrafen Ludwig I., von denen heute nur noch Burg Ludwigseck vorhanden ist. [1]

Kirche

Die heutige Kirche am Ort entstand 1723 anstelle einer Vorgängerkirche, die erstmals 1425 urkundlich erwähnt wurde und dem heiligen Apostel Bartholomäus und weiteren fünf Heiligen geweiht war.

Der Innenraum der heutigen Kirche wurde mit Landschaftsdarstellungen ausgemalt, vermutlich von dem Meckbacher Johann Henrich Iffland, der in den Kirchenbüchern auch als „Bildermacher von Meckbach“ bezeichnet wird.

Mit der Evangelischen Kirchengemeinde Mecklar ist Meckbach seit 1891 zu einem Kirchspiel verbunden. [2]

Persönlichkeiten

siehe auch

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982, Verlag W. Kohlhammer - Stuttgart und Mainz 1983, Seite 397
  2. www.ekkw.de

Weblinks