Meßhagen

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Das Talbecken der Esse wird im Bereich der Stadt Hofgeismar vom Kelzer Berg im Westen begrenzt, ebenso von einem Höhenzug, der das Essetal vom Warmetal abgrenzt mit der Hochfläche des Meßhagens und - weiter nördlich davon - den Erhebungen des Rosenbergs und des Wattbergs.

Der Meßhagen, eine Waldwiese auf felsigem Grund und ein Weideplatz für Hirten aus Niedermeiser, war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auch der Übungsplatz der Hofgeismarer Reiterregimenter. Und er war ein beliebtes Ausflugsziel für die Bevölkerung, wenn hier bei der Regimentsinspektion, der sog. "Besichtigung" ein militätische Schauspiel geboten wurde, etwa beim "Parademarsch im Trabe" der in Hofgeismar stationierten Dragoner.

Literatur

  • Alt-Hofgeismar, Bilder aus einer vergangenen Zeit 1870 - 1925, herausgegeben und erläutert von Helmut Burmeister und Klaus-Peter Lange, Hofgeismar 1979, S. 118

Sage

Die Sage zum Ganger Holz am Meßhagen findet sich bei Heinrich Rohde, Weserwellen und Diemelgrand - Geschichten und Sagen aus dem Gebiete der oberen Weser, der Diemel und der Esse, 5. Auflage aus Anlaß seines 50. Todestages, herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Micha Röhring, Hofgeismar 1995, S. 31 ff.