Martini

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Als letzte der großen traditionsreichen Brauereien der Stadt hat sich in Kassel nur die 1859 gegründete Kropf-Brauerei gehalten.

Der Traditionssitz war die Kölnische Straße nicht weit vom Hauptbahnhof in Kassel. Ende 2014 will die Einbecker Brauhaus AG die Brauerei ins Stammhaus in Niedersachsen verlagern.

Kropf-Brauerei / Martini

Bier in unserer heutigen Zeit ein gern getrunkenes Getränk

Angefangen hat sie wie alle Brauereien der Stadt doch recht bescheiden an der Martinskirche, erst sehr viel später wurde ein großes Brauereigebäude in der Kölnischen Straße eröffnet, ohne jedoch den traditionsreichen "Geburtsort" ganz aufzugeben. Hier wurde noch viele Jahre bis zum Untergang im 2. Weltkrieg eine Bierhalle betrieben.

Nachdem die Martini Brauerei im Jahre 1992 an die Henninger Bräu AG in Frankfurt verkauft wurde, ist sie seit 1997 eine Tochtergesellschaft der Einbecker Brauhaus AG.

Wenn die Brauerei heute auch unter "fremder" Führung braut, bietet sie gerade Kassel als Werbeträger zum Teil eine deutschlandweite Plattform, z.B. durch Azeigen in überregionalen Zeitungen. Kropf trägt damit dazu bei, Kassel und seinen Namen bekannter zu machen, und zwar nicht durch Negativsnchlagzeilen oder Sensationspresse sondern mit der positiven Namensbesetzung.

Dazu trägt natürlich bei, dass die Brauerei schon seit mehr als hundert Jahren die Martinstürme in ihrem Wappen trägt, wenn diese auch heute kleiner ausfallen als bis in die 1950-er Jahre, so sind dem Autor z. B. für den amerikanischen Markt Etiketten mit großer Farbansicht bekannt. Auch das vor einigen Jahren neu eingeführte "Kasseler"-Bier (sicher ein lohnender Ersatz für die "Herkules-Bier-Pleite" von 1998) trägt den Namen der Stadt in alle Welt.

150-jähriges Jubiläum

Schon 2009 bestand die Kasseler Martini-Brauerei 150 Jahre, die 1859 von Adolf Kropf gegründet wurde. Erst 2010 folgte das Jubiläumsfest auf dem Gelände an der Kölnischen Straße, da die umfangreichen Sanierungen 2009 noch nicht abgeschlossen waren.

Ein zweistelliger Millionenbetrag wurde nach Angaben der Brauerei in den vergangenen Jahren in den Kasseler Standort investiert, der 1997 von der Einbecker Brauhaus AG übernommen worden war. 45 Mitarbeiter brauen hier pro Jahr 250 000 Hektoliter Bier.

Einstellung der Sorte "Weißbier kristallklar"

Martini gab am 13. August bekannt, dass sie die Sorte "Weißbier kristallklar" nicht mehr produzieren wird. Die Menge sei zu gering gewesen, erklärte die Martini-Mutter, die Einbecker Brauhaus AG.

Gleichzeitig gab das Kasseler Unternehmen bekannt, dass es im Jahr 2010 50.000 Hektoliter mehr Bier herstellen wird als 2009. Die Menge soll auf 260 000 bis 280 000 Hektoliter steigen. Der Grund für die steigende Produktion sei unter anderem ein Auftrag des türkischen Efes-Konzerns, für den die Martini-Mutter - die Einbecker Brauhaus AG- am Stammsitz in Niedersachsen ein Pils braue. Das binde Kapazitäten. Die Abfüllanlage in Kassel sei nachgerüstet worden.

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