Marburger Schloss

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Das Marburger Schloss
(Foto: Wegst)

Das Marburger Schloss, die Residenz der hessischen Landgrafen bis 1604, überragt die Stadt Marburg.

Geschichte

Die Ursprünge liegen vermutlich vor dem 10. Jahrhundert, ab dem 12. Jahrhundert entstand aus der ehemalige Burg ein wehrhaftes Schloss.

Die ehemalige mittelalterliche Burg der Landgrafen von Thüringen war nach dem Ausbau Festung und Residenz. Bauliche Veränderungen und Ergänzungen stammen insbesondere aus der Zeit der späten Gotik im 14. und 15. Jahrhundert und der Renaissance.

Der lang gestreckte, zweischiffige Fürstensaal im Nordflügel (Anfang des 14. Jahrhunderts vollendet) gilt als der größte gotische Profanraum in Deutschland.

Im 19. Jahrhundert wurde die Anlage zeitweise als Strafanstalt genutzt.

Heute ist hier das Marburger Universitätsmuseum für Kulturgeschichte untergebracht.

siehe auch

Wussten Sie schon ...

  • ...dass der Landgraf von Hessen, Heinrich I., und seine Mutter Sophia von Brabant 1260 mit dem Ausbau der Marburger Burg zur Festungsresidenz begannen? Die Burg wurde schon im 10. Jahrhundert zum Schutze des Lahnübergangs erbaut. Als Vorbild diente die „Wartburg“.

(Chronik Hessen) Robert Wolf, Battenberg

Weblinks