Mandern

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Wandertipp

Mandern im Edertal ist ein Ortsteil von Bad Wildungen mit etwa 660 Einwohnern.

Geschichte

Der Ort wurde erstmals 1044 erwähnt, blickt aber auf eine bedeutend ältere Siedlungsgeschichte zurück.

Kirche

Die schlichte, spätromanische Dorfkirche wurde im 12. Jahrhundert erbaut und im 17. Jahrhundert erweitert.

Der spätromanische, noch erhaltene Teil war der heiligen Katharina, einer der berühmtesten Heiligen des vierten Jahrhunderts geweiht. Das Kirchenschiff war früher gewölbt. Das nördliche Chorfenster stammt noch aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts. Im 30-jährigen Krieg wurde das Kirchenschiff zerstört, bald aber wieder hergestellt und im Westen durch Fachwerk ergänzt.

Statt eines Turmes in der üblichen Form besitzt die Kirche einen verschieferten Dachreiter mit einer Wetterfahne. Der Altar stammt in Teilen aus dem späten Mittelalter. In einem Hohlraum wurden 1957 Reliquien gefunden, die in einem Tongefäß lagen.

Das Kruzifix stammt aus der Zeit um 1700, die Taufe aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Als erster evangelischer Pfarrer wurde 1564 Conrad Scheffer in Mandern eingeführt.

(Quelle: Artikel von Sibylle Teuber-Blechschmidt in der HNA - Waldeckische Allgemeine vom 28.11.2007)

Sehenswürdigkeiten

Neben der Dorfkirche gehört der Pavillion "Edermuschel" zu den Sehenswürdigkeiten von Mandern und erinnert an die Landesgartenschau 2006 in Bad Wildungen.

siehe auch

Wandern

Weblinks