Main-Weser-Bahn

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Hauptbahnhof Kassel mit alter Straßenbahn nach einer Ansichtskarte

Die Main-Weser-Bahn ist eine Eisenbahnlinie, die bereits die Kurfürsten von Hessen-Kassel in der Mitte des 19. Jahrhunderts bauen ließen.

Vom so genannten "Kopfbahnhof", dem Kasseler Hauptbahnhof führt diese Bahnlinie nach Süden über Wilhelmshöhe nach Guntershausen. Dort zweigt die Friedrich-Wilhelms-Nordbahn ab, die weiter ins Fuldatal nach Melsungen und Bebra und dann weiter nach Osten führt.

Die Main-Weser-Bahn dagegen führt weiter über Wolfershausen, Altenbrunslar, Gensungen nach Wabern. Hier trennt sich die Nebenbahnlinie nach Fritzlar und Bad Wildungen. Die Main-Weser-Bahn führt weiter über Borken, Treysa, Marburg, Gießen nach Frankfurt am Main.

Dabei ist anzumerken, dass Treysa und nicht Ziegenhain als "Hauptbahnhof der Schwalm-Region" ausgestattet wurde. Die alte Festungsstadt Ziegenhain wurde nur mit einer Nebenstrecke angeschlossen.

In Treysa kreuzt die Main-Weser-Bahn die so genannte Kanonenbahn, die von Berlin nach Koblenz führte. Sie wurde nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 und der dann erfolgten Einigung der deutschen Fürstentümer zum Deutschen Kaiserreich, unter Preußischer Führung und Kaiser Wilhelm I. mit großer Euphorie begonnen, verlor aber bald an Bedeutung und war nur als Zubringerbahn regional wichtig.

siehe auch

Die Eisenbahnbrücke in Guntershausen

Weblinks