Mader Heide

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Zwischen den Gudensberger Stadtteilen Maden, Deute und Gudensberg liegt die historisch bedeutsame Mader Heide.

Auf der "Mader Heide" befand sich eine Siedlung der Chatten. Außerdem unterhielten die Chatten hier einen Versammlungsplatz für das Thing.

Urkundlich wurde der Ort Maden um das Jahr 800 erstmals als "Mathanon" erwähnt.

Die Grafen von Maden hielten auf der "Mader Heide" Versammlungen und Gericht.

Im Jahre 1277 wurde hier Heinrich, das "Kind von Brabant", offiziell zum ersten hessischen Landgrafen ausgerufen.

Auch nach Entstehung der Landgrafschaft Hessen wurden zahlreiche Landtage auf dem Platz abgehalten.

Anfang des 17. Jahrhunderts erzwangen an gleicher Stelle die Landstände die Abdankung von Landgraf Moritz. Zunächst hatte man im Jahre 1626 einen Landtag der hessischen Städte in Gudensberg einberufen, der die Abdankung des Landgrafen Moritz zum Ziel hatte. Erst ein Jahr später auf dem Landtag im Jahre 1627 wurde dieses Ziel aber erreicht und die Regentschaft auf seinen Sohn Wilhelm V. übertragen.

Zuletzt wurde im Jahre 1654 ein hessischer Landtag auf der Mader Heide einberufen.

siehe auch

Wotanstein

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