Maden

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Maderstein

Maden ist ein Stadtteil der nordhessischen Kleinstadt Gudensberg mit ca. 900 Einwohnern.

Gemarkung

Die Gemarkung Maden umfasst eine Fläche von etwa 560 Hektar. In der Gemarkung Maden liegt die so genannte "Mader Heide", ein uralter Versammlungs- und Gerichtsplatz.

Oberhalb von Maden liegt auf einer Kuppe der Maderstein, eine Basaltkuppe von 265 m Höhe.

Geschichte

Auf der "Mader Heide" befand sich eine Siedlung der Chatten. Außerdem unterhielten die Chatten hier einen Versammlungsplatz für das Thing.

Urkundlich wurde Maden und der Maderstein um das Jahr 800 erstmals als "Mathanon" erwähnt.

Die Grafen von Maden hielten auf der "Mader Heide" Versammlung und Gericht. Nach Entstehung der Landgrafschaft Hessen wurden zahlreiche Landtage auf dem Platz abgehalten. Unter anderem wurde hier 1277 Heinrich, das Kind von Brabant, offiziell zum ersten hessischen Landgraf ausgerufen.

Anfang des 17. Jahrhunderts erzwangen an gleicher Stelle die Landstände die Abdankung von Landgraf Moritz. Der letzte Landtag fand im Jahr 1654 statt.

Maden ist seit dem 31. Dezember 1971 ein Stadtteil der Stadt Gudensberg.

Kirche

Eine Kirche in Maden ist bereits im Mittelalter belegt. Nach einem verheerenden Brand in Maden im Jahre 1717, bei dem 35 Gebäude zerstört wurden, wurde der Kirchturm 1724 ausgebessert und zunächst auch das Kirchengebäude

1746 wurde die Orgel (mit Barockgehäuse) durch den Orgelbauer Wilhelm Dibelius aus Kassel errichtet, bevor in den Jahren 1773/ 74 der Neubau des Kirchenschiffs entstand.

siehe auch

Wotanstein

Vereine

Es gibt fünf Vereine am Ort, darunter den Sportverein TSV Maden.

SPD Ortsverein

Wandern

Weblinks


Stadtteile der Stadt Gudensberg
WappenGudensberg.jpg

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