Männerchor Hofgeismar

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Männerchor Hofgeismar ist einer der ältesten Vereine in Hofgeismar

Für das Jahr 2012 plant der Chor seinen 150-sten Geburtstag.

Der Männerchor 1862 Hofgeismar besteht seit dem Jahre 1966 in der Männerchorformation. Er geht auf den 1862 gegründeten Gesangverein "Liederkranz" zurück.

Die musikalische Leitung des Chores hat seit 1996 Irina Tichonov übernommen, die organisatorische Leitung liegt seit 1986 in den Händen des 1. Vorsitzenden Lorenz Krämer.

Männerchor hat nach Jahrzehnten Stuteweckenlied wiederbelebt

Artikel in HNA-online vom 18.04.2011

Hofgeismar. Erstmals seit vielen Jahren gibt es morgen bei dem seit Jahrhunderten gefeierten Stuteweckenfest in Hofgeismar eine Neuerung: Es ist wieder das Stuteweckenlied zu hören, das offenbar seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr gesungen wurde.

Der Männerchor Hofgeismar hat die Überlieferung rekonstruiert und der Schulchor der Würfelturmgrundschule wird es am Mittwoch, 20. April, erstmals wieder vortragen.

Das Lied wurde früher von den Schulkindern auf dem Weg zur Kirche gesungen. Angeblich war es Anfang der 50er Jahre noch zu hören, aber Zeugen dafür haben wir nicht mehr gefunden, berichtet der Männerchor-Vorsitzende Lorenz Krämer. Er hatte vor einiger Zeit von Frieda Seiler einen Zettel bekommen, auf dem diese den in ihrer Jugend gehörten Text notiert hatte. Einige Sänger des Chores hatten die zugehörige Melodie noch im Kopf. Werner Henrich sang das Lied vor, so dass Chorleiterin Irina Tichonov die Noten niederschreiben konnte.

Damit wandte sich Krämer an die Würfelturm-Grundschule und Musiklehrer Michael Sommer übte das kleine Liedchen mit dem Schulchor ein. Er wird es nun morgen Vormittag in der Kirche unmittelbar vor Verteilung der Stutewecken singen und vielleicht auch nochmal am 3. Oktober beim Konzert zum Tag der deutschen Einheit.

Der überschaubare Text ist schlicht und Krämer nahm vorsichtshalber eine kleine Textänderung vor. Die Worte „Hofgeismar heil, heil, heil“ ersetzte er durch „Hofgeismar, dank, dank, dank“. Allerdings weiß niemand mehr, wann das Lied entstand und wer es komponierte. Falls es doch noch mehr Text gibt oder jemand den Verfasser kennt, nehmen Lorenz Krämer (05671/ 2628) oder die HNA-Redaktion (05671/509023) entsprechende Hinweise entgegen. (tty)