Luisenplatz

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Luisenplatz Kassel.jpg

Der Luisenplatz ist eine kleine, dreieckige Grünanlage in Kassel. Er wird umrahmt von der Luisenstraße, Nebelthaustraße und Westerburgstraße. Das 1884 eröffnete Bose-Museum befand sich am Luisenplatz ebenso wie die ab 1892 erbauten Mietshäuser sowie die Stadtkaserne und ab 1907 die Feuerwache welche alle heute nicht mehr erhalten sind. Sowohl die Luisenstraße als auch der Platz sind nach Louise Wilhelmi Gräfin von Bose benannt, welche die älteste Tochter von Kurfürst Wilhelm II. war und als Wohltäter der Armen galt. Den Namen erhielt der Platz 1889/90 und wird erstmals in den Adressbüchern von 1893/94 erwähnt.

1905 wurde auf dem Luisenplatz ein Kinderspielplatz eingerichtet. 1935/36 wurde der Platz vom Stadtgartendirektor Rudolf Stier umgestaltet. Seine heutige Gestalt erhielt der Platz 1954. Der Luisenplatz ist als Bestandteil der Gesamtanlage Vorderer Westen, Gotheanlage und Herkulesstraße aus geschichtlichen und künstlerischen Gründen denkmalgeschützt.[1]

Einzelnachweise

  1. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmäler in Hessen, Stadt Kassel, Band II, Theiss Verlag 2005, S. 342.