Luis Sacilotto

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Das documenta-Lexikon
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Luis Sacilotto war ein Künstler aus Brasilien (1924-2003), der an der documenta 12 teilgenommen hat.[1]

Werk

Sacilotto zählt zu den Pionieren konkreter Kunst in seiner Heimat. Inspiriert durch Max Bill, entwickelte in den 1950er-Jahren die Grupo Ruptura, der Sacilotto angehörte, konstruktivistische und abstrakte Arbeiten hervor.

Von Sacilotto war im Aue-Pavillon eine einzelne, bescheiden wirkende Arbeit zu sehen: "Escultura Negra" von 1959. Die hängende Eisen-Skulptur, deren Wirkung durch die Schattenbildung gesteigert wurde, erschien leicht wie eine Papierform. Die plastische Arbeit gewann durch ihre konstruktivistische Gestaltung, indem sich aus dem flächigen Oval eine laternenhafte Raumfigur entsteht, deren Struktur durch dreieckige Leerstellen geprägt wurde.

Die Arbeit korrespondierte stark mit den in unmittelbarer Nähe aufgestellten Skulpturen des Spaniers Jorge Oteiza aus dem Jahr 1957.

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Wikipedia-Eintrag zu Sacilotto