Ludowinger

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Die Grabplatte von Landgraf Ludwig III. in der Georgenkirche in Eisenach

Das Geschlecht der Ludowinger geht zurück auf Ludwig den Bärtigen, der um das Jahr 1040 ein Lehen nördlich des Thüringer Waldes erhielt.

Die oberhalb der Stadt Eisenach gelegene Wartburg soll der Überlieferung nach von seinem Sohn, Graf Ludwig dem Springer im Jahre 1067 begründet worden sein.

Im Jahre 1080 wurde die Burg erstmals urkundlich erwähnt, die während der Herrschaft von Landgraf Hermann I. ihre Blütezeit erlebte. Als zukünftige Braut des Thüringer Landgrafen Ludwig IV. kam im Jahre 1211 Elisabeth, die vierjährige ungarische Königstochter, auf die Wartburg, die später im Jahre 1226 ein Hospital unterhalb der Wartburg begründete.

Nach dem Tod von Heinrich Raspe, dem Bruder Ludwigs IV., im Jahre 1247 erlosch das Geschlecht der Ludowinger in männlicher Linie.

Ein Ergebnis der Thüringer Erbfolgekriege war die Abspaltung Hessens von Thüringen. Die Wartburg und die Stadt Eisenach gingen an das Haus Wettin.

Regierende Ludowinger Grafen

siehe auch

Wartburg

Weblinks