Lothar Baumgarten

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Das documenta-Lexikon
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Lothar Baumgarten ist ein Künstler (Jahrgang 1944) aus Deurtschland, der an der documenta 5, documenta 7, documenta IX und der documenta X teilgenommen hat.

Werk

Seine Arbeit wird von Installationen und situativen künstlerischen Arbeiten geprägt. Zudem beschäftig er sich mit Fotografie.[1] Das Werk des international renommierten Künstlers setzt sich seit den späten 1960er-Jahren unter anderem mit den Oppositionen von Kultur/Natur oder Self/Other auseinander.[2]

Indianer-Einfluss auf die Kunst

Ende der 1970er-Jahre lebte Baumgarten unter den Yãnomãmi des Oberen Orinoco, in den Wäldern der Wasserscheide zwischen Venezuela und Brasilien. 18 Monate lang teilte er das Leben der Indianer von Kashorawë- und Yapitawë-theri, zwei Yãnomãmi Gemeinschaften die zu klein geworden waren um sich noch gegen ihre zunehmend feindlichen Nachbarn verteidigen zu können. Dieser Umstand machte sie sehr beweglich. Baumgarten kam in Kontakt mit diesen halbsesshaft lebenden Gruppen, als sie gerade näher an den Orinoco gezogen waren um dort gemeinsam ihren neuen, großen Shapono zu bauen und umfangreiche Pflanzungen anzulegen. Er begleitete die jagend und sammelnd durch die Wälder ziehende Gemeinschaft der 84 Yãnomãmi bei ihren täglichen Unternehmungen.[3]

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Wikipedia-Eintrag zu Lothar Baumgarten
  2. Aus galeriezander.com
  3. Aus museum-folkwang.de