Lohwald

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Im Lohwald zwischen Altenbauna und Rengershausen wurden ab dem Jahre 1936 das Henschel - Flugmotorenwerk Altenbauna errichtet.

Auf dem Gelände des ehemaligen Flugmotorenwerks wurde dann im Jahre 1957 das VW-Werk angesiedelt. Die Henschel-Werke, die sich in einer Krise befanden, verkauften das gesamte Werksgelände zwischen Altenbauna und Rengershausen.

Geschichte

Altenbauna in den 1930-er Jahren

Anfang 1930 war Altenbauna ein kleiner beschaulicher Ort. Etliche größere und kleinere Bauernhöfe prägten hier und in den umliegenden Ortschaften Rengershausen und Großenritte das dörfliche Leben.

Einsam an der Landstraße nach Fritzlar, der späteren Bundesstraße 3, lag eine eine Brauerei in der Nähe des Lohwalds.

Hier holten sich Bauern der umliegenden Gemeinden Holz, zum Bauen und Heizen. Oft schossen sie hier auch Wild für den Sonntagsbraten.

Anfang Oktober 1936 wurde der Lohwald in einer Nacht- und Nebelaktion eingezäunt. Erste Besprechungen zum Kauf des Waldes als Werksgelände für eine Rüstungsfabrik fanden aber schon im Juli 1936 mit dem Kreisbauernführer Sinning statt. Ohne Absprache wurde den Bauern nun der Lohwald weggenommen. In den umliegenden Dörfern protestierten Bauern gegen das Bauvorhaben.

Privatbrauerei seit 1752 in Rengershausen

Auf der Knallhütte bei Rengershausen wird seit 1752 Bier gebraut. Heute gehört die Hütt-Brauerei zu den kleineren deutschen Privatbrauereien mit etwa 60 Mitarbeitern und einem Umsatz von ca. 8 Millionen Euro jährlich. Die Brauerei stellt jährlich etwa 75.000 Hektoliter Bier sowie 9.300 Hektoliter alkoholfreie Getränke her.

siehe auch