Lippoldshausen

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Die Brackenberger Jagdhornbläser beim Bauernmarkt 2009 in Hann.Münden

Lippoldshausen ist ein Ortsteil der Stadt Hann. Münden mit etwa 700 Einwohnern.

Geschichte

Bodenfunde aus dem 10. Jahrhundert belegen eine lange Siedlungsgeschichte der bäuerlichen Siedlung Lippoldshausen am Ilksbach.

Reste der ehemaligen Fluchtburg Lippoldsburg finden sich westlich des Ortes.

Die erste urkundliche Erwähnung findet der Ort im Jahre 1263 in einer Schenkungsurkunde über 3 Hufen Land an das Kloster Pöhlde.

Der Wehrturm der Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert mit Wandmalereien aus dem Jahr 1444. Das im Jahre 1753 errichtete Kirchenschiff wurde im Jahr 2000 saniert.

Bis 1833 gehörte Lippoldshausen zum Amt Brackenberg, danach zum Amt Friedland /Brackenberg und nach der hannoverschen Gemeindereform im Jahre 1851 zum Amt Münden. Seit 1973 ist Lippoldshausen eine Ortsteil der Stadt Hann. Münden im Landkreis Göttingen.

Kirche in Lippoldshausen

Die Wand als Leinwand: Biblische Szenen schmücken den alten Chorraum der evangelisch-lutherischen Kirche in Lippoldshausen.

Ein Raum als einziges großes Gemälde: Wer zum ersten Mal den alten Chorraum der Kirche in Lippoldshausen betritt, kommt eine gute Weile aus dem Staunen nicht heraus: Das alte Gemäuer in dem Turm, der bereits im 12 Jahrhundert erbaut wurde, ist über und über mit farbigen Wandmalereien ausgeschmückt.

Angefertigt wurden sie 1494, wiederentdeckt bei der Restaurierung der Kirche im Jahr 1911. Zutritt zu dem einzigartigen Kunstwerk bekommt der Besucher durch zwei Durchgänge im ebenfalls sehenswerten Barockaltar des Gotteshauses.

siehe auch

Vereine

Weblinks

Überregional: