Lindenmühle Burguffeln

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Lindenmühle

Die restaurierte Lindenmühle, nahe der Ortschaft Burguffeln ist in der Region als Veranstaltungsort bekannt, wo regelmäßig Konzerte im "mittelalterlichen Ambiente" stattfinden. Die einmal im Monat stattfindenden Konzerte werden vom Lindenmühlen-Besitzer Werner Sostmann in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Dingo Musik und Theater e.V. durchgeführt, der 2008 in der Lindenmühle sein 30-jähriges Bestehen feierte. Der künstlerische Schwerpunkt liegt auf unverstärkter Musik der Genres Folk, Mittelaltermusik, Singer/Songwriter, Blues und Instrumentalmusik. Die bekanntesten Künstler, die bislang auftraten, sind Kieran Halpin, Bardic, Rangin, Sylvia Reiß, Paul Joses, Pete Alderton, Duivelspack, der Gitarrist Jörg Patitz und die Minnesänger Frank Wunderlich und Holger Schäfer.

Geplant ist auch, Wehr und Mühlengraben der im Jahre 1386 erstmals urkundlich erwähnte Mühle zu reaktivieren und die Lindenmühle wieder in Aktion zu setzen.

Wieder Wasser auf Mühle

Werner Sostmann will in der Lindenmühle Strom erzeugen - Öffnung für Touristen

aus: HNA-online vom 6.11.2008

Burguffeln. Die 17 Jahre währende Wiederbelebung der Lindenmühle geht in die Schlussphase: Nach Sanierung sämtlicher Gebäude, der Einrichtung von Mietwohnungen und der Verlegung einer Strom- und Wasserversorgung wollen die Besitzer Werner Sostmann und Nicole Wachsmuth als Schlusspunkt auch die 500 Jahre alte Mühlentechnik wieder in Gang setzen und ein Mühlenmuseum eröffnen.

Die Euphorie, mit der der Lehrer und Musiker Sostmann die einst verfallenen Gebäude wieder in Schuss brachte, wirkte ansteckend und viele Burguffelner sind in der Brauchtumssparte des Schützenvereins aktiv, die sich zuletzt um die Restaurierung des alten Not-Motors der Mühle kümmerte. "Unser Traum war es immer, das sich die Mühle wieder dreht", sagt Sostmann. Problem blieb die Finanzierung. Für den Strom aus dem Mühlrad-Generator gibts maximal 100 Euro im Monat, die Kredite kosten aber das Vierfache, weshalb zusätzlich eine Photovoltaikanlage gebaut wird.

Noch dieses Jahr sollen Wassergraben und Wehr fertig werden, nächstes Jahr der Grabenkopf mit Fundamenten und Wasserrad, 2010 der Generator und die Wehrsteuerung. Dazu kommen noch eine Fischtreppe und ein Biotop. Ob das Mühlrad aus Holz oder Edelstahl gebaut wird, hängt noch vom Stahlpreis ab.

Die Reaktivierung der Wasserkraftanlage wird 110000 Euro kosten. Je 30000 Euro kommen von der Denkmalpflege und der Stadt. Den städtischen Zuschuss genehmigten die Stadtverordneten mit den Stimmen der SPD, mit der Auflage, dass die Mühle öffentlich zugänglich sei. Die CDU-Fraktion enthielt sich, die FDP stimmte dagegen. Die Begründung der Gegner: Es bestehe die Gefahr, einen Präzedenzfall für Besitzer von denkmalgeschützten Gebäuden zu schaffen, die dann versucht sein könnten, bei der Instandsetzung auch die Stadt mit ins Boot zu holen. (tty/mrß)

siehe auch

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