Lilienthalstraße

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Die Lilienthalstraße liegt quasi zwischen Waldau und Bettenhausen; sie wurde nach dem wohl bedeutendsten deutschen Flugpionier Otto Lilienthal benannt. Er konstruierte ab 1891 Gleitflugzeuge und verunglückte im Jahre 1896 bei einem seiner Flugversuche in Mecklenburg tödlich. An der Lilienthalstraße waren vor 1945 mehrere Flugzeugbauer angesiedelt (Raab-Katzenstein, Junkers, Motorenbau Werk Kassel, Fieseler). Früher hieß diese Straße „Körnerstraße“ bzw. „verlängerte Körnerstraße“. - s.a. Lilienthalstraße; allgemein -

Die Straße liegt auf dem Gelände des früheren Kasseler Forst, in der Einflugschneise des früheren Flugplatzes Kassel-Waldau.

Bis in die achtziger Jahre boten die an dieser Straße angesiedelten Industriebetriebe, die Enka AG, früher Spinnfaser, und die AEG vielen Menschen Arbeitsplätze. Heute befindet sich dort der Unternehmenspark Kassel (Enka-Gelände) sowie die Firma Alstom (befindet sich zur Zeit in Auflösung).

Die Wohnhäuser waren meist Werkswohnungen von Spinnfaser und AEG. Sie sind heute in Privatbesitz.

Diese relativ großzügig ausgebaute Erschließungsstraße für Industrie in Bettenhausen und Waldau, aber auch Durchgangsstraße nach Lohfelden und Waldau, mündet alsbald in die Ochshäuser Straße ein; sie beginnt nach Südosten abzweigend von der "Bundesstraße B83/Nürnberger Straße" nach kurzer Fahrstrecke südlich vom Platz der Deutschen Einheit, bzw. auch "Verkehrsknoten Großer Kreisel".

An ihrer linken nordöstlichen Seiten stehen vermehrt Firmengebäude - auch als Handels- und Lagerhäuser, während auf der rechten, der südwestlichen Seite auch größere Wohngebäude so genannte "Wohnblocks" stehen. Kurz vor, bzw. nach der B83 wird/ist der Wahlebach unterführt; er kommt von Osten - nahe und relativ parallel der "Lilienthaler" von Lohfelden "aus der Söhre", dem Quellgebiet südlich Wellerode.