Lili Dujourie

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Die Belgierin Lili Dujourie (Jahrgang 1941) ist auf vielen Feldern tätig. Sie gestaltet Papiercollagen und Skulpturen, macht Videoarbeiten und bewegt sich zwischen Film und Theater.

In der documenta 12 ist sie mit drei verschiedenen Werkkomplexen vertreten: Im Museum Fridericianum zeigt sie an einer Wand drei zarte Drahtskulpturen, die im Zusammenklang mit den Schatten figürliche Formen erkennen lassen.

Im Aue-Pavillon ist von ihr die fünfteilige Arbeit "Sonate" zu sehen, die aus fünf auf dem Boden ruhenden Platten besteht, auf denen unverbunden und doch aufs Zentrum ausgerichtet konkave und konvexe dunkle Formen liegen. Die Formen wirken wie Bruchstücke, doch ein Bedeutungszusammenhang wird nicht gegeben.

Genauso offen ist ihre andere Arbeit im Aue-Pavillon, die aus fragmentarischen Papiercollagen besteht. Die Welt muss jeder für sich selbst zusammensetzen.