Liebenau

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Liebenau
Liebenau-Kirche.JPG
An der Kirche in Liebenau
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Kassel
Höhe: 176
Fläche: 48,87 qkm
Einwohner: 3.247 (31. Dezember 2011)
Postleitzahl: 34396
Vorwahl: 05676
Kfz-Kennzeichen: KS
Stadtverwaltung: Lacheweg 1
Website: www.stadt-liebenau.de
Bürgermeister: Harald Munser

Liebenau ist mit eine kleine nordhessische Stadt an der Diemel. Sie liegt im Landkreis Kassel und hat etwa 3.400 Einwohner.

Bei Liebenau mündet die Warme in die Diemel.

Geografie

Gemarkung und Lage

Das Diemeltal stellt die Grenzregion zum benachbarten Westfalen dar. Auf westfälischer Seite grenzt die Warburger Börde direkt an und bietet mit seinen fruchtbaren Lößböden ein echtes Kontrastprogramm zum engen Tal der Diemel und den zum Teil sehr steil ausgeprägten, kargen Talhängen.

Die Diemel als prägendes und namengebendes Element entspringt bei Usseln oberhalb des Diemelsee und fließt dann auf einer Laufstrecke von über 115 km an Marsberg, Warburg, Liebenau und Trendelburg vorbei nach Bad Karlshafen, wo sie in die Weser mündet.

Obwohl der Lauf nicht besonders lang ist, passiert der Fluß unterschiedliche geologische Formationen.

Im Bereich der Quelle bis Westheim hat sich der Fluß in den harten Gestein des Karbon und Perm eingeschnitten. Im Bereich um Marsberg verläuft der dagegen im Muschelkalk um dann zwischen Westheim und Scherfede die Buntsandsteinbarriere der Egge zu durchbrechen. Von dort bis nach Bad Karlshafen durchschneidet die Diemel erneut die Muschelkalkplatten des Trias und hat v. a. zwischen Warburg und Eberschütz markante Steilhangbereiche und Felspartien herausgearbeitet.

Die Talhänge werden zum großen Teil von Wacholderheiden und Magerrasen bedeckt. Als Relikte der traditionellen Kulturlandschaft und Zentren des Artenreichtums stellen sie die wirklichen Kleinodien des mittleren und unteren Diemeltals dar. Aber auch die kleinen verträumten Dörfer und lieblichen Fachwerkstädte tragen wesentlich zum Reiz dieser Landschaft bei. Ganz zu schweigen von der Diemel selbst, die insbesondere im Bereich zwischen Eberschütz bis Bad Karlshafen in zahlreichen Mäandern die Auelandschaft maßgeblich prägt.

Die Diemel und die Warme, in die der Ruhrbach und der Alsterbach einmünden, prägen die waldreiche Landschaft rund um Liebenau mit fruchtbaren Flusstälern, die mancherorts von steil ansteigenden Kalkfelsklippen begrenzt werden.

Stadtteile

Stadtteile sind - neben der Kernstadt Liebenau - Ersen, Grimelsheim, Haueda, Lamerden, Niedermeiser, Ostheim und Zwergen.

Geschichte

Aus der Geschichte von Liebenau

"Liebenaw oder Liebenawe / ... Ligt an der Paderbornischen Grentze / vnderhalb Warburg / vnd die Dymel vmbfliesset dasselbe / vnd ist solches Anno 1465. in der Fehde zwischen Landgraf Ludwigen dem Vierdten / vnnd dem Bischoff zu Paderborn / gar außgebrannt worden. Die Warne kompt da in die Dymel", heißt es in der Topographia Hassiae, einem der 16 Bände der Topographia Germaniae von Matthäus Merian (Stiche) und Martin Zeiller (Texte), die 1646 von Merian herausgegeben wurde [1].

Herrenhaus in Liebenau

Das Städtchen Liebenau blickt allerdings auf eine deutlich ältere Siedlungsgeschichte zurück.

Bodenfunde belegen eine Besiedelung seit der Jungsteinzeit.

Später kämpften die Chatten, Cherusker und Sachsen und wieder später die Bischöfe von Paderborn und die Landgrafen von Hessen um den Besitz der fruchtbaren Landschaft, die von sanften Hügeln umgeben ist.

Liebenau wurde im Jahre 1293 als "castrum Lybenowe" erstmals urkundlich erwähnt.

Eine hier errichtete Großburg diente offenbar in erster Linie dem Schutz des ausgedehnten Landbesitzes von Stadtgründer Hermann von Spiegel.

An der Diemelfurt beginnt ab dem Jahre 1290 der Aufbau einer neuen Stadt, in die bald auch die Dorfbewohner umliegender mittelalterlicher Orte wie "Niederzwergen" oder "Rotmershausen" übersiedeln.

Häufig war das Grenzgebiet Schauplatz für Kriege zwischen dem Bischof von Paderborn und dem Landgrafen von Hessen. Die ehemalige Wasserburg (erbaut um 1293) aber auch große Teile der Stadt wurden Mitte des 15. Jahrhunderts im Krieg zwischen dem Hochstift Paderborn und Landgraf Ludwig II. zerstört und die Stadt im Friedensschluss von 1467 an Hessen abgetreten.

Burg und Stadt befanden sich zuvor im Besitz der Herren von Desenberg, von Löwenstein-Westerburg oder von Pappenheim.

Später entstand ein Gutshof mit Herrenhaus in der Burggasse auf den Resten der ehemaligen Wasserburg.

Nach einer Eintragung im Meyerschen Konversationslexikon (Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892) gab es in dem Städtchen an der damaligen Eisenbahnlinie Schwerte – Kassel der Preußischen Staatsbahn im Jahre 1885 eine große Molkerei, eine Kalkbrennerei und 660 meist evangelische Einwohner.

Der Bahnhof Liebenau mit seinem wichtigsten Personal vermutlich um 1900.
Bahnhof Liebenau

Der Bahnhof von Liebenau, ein roter Ziegelsteinbau, steht heute unter Denkmalschutz und befindet sich seit einigen Jahren in Privatbesitz. Der Schienenverkehr auf der Mitte des 19. Jahrhunderts in Betrieb genommenen Friedrich-Wilhelm-Nordbahn - und dem im Jahre 1849 eröffneten Streckenabschnitt Hümme - Haueda - hat sich im Laufe der Jahrzehnte immer wieder verändert.

Die Eisenbahnstrecke geht zurück auf die Friedrich-Wilhelms-Nordbahn, die Mitte des 19. Jahrhunderts eröffnet wurde und in ihrer Gesamtheit ab 1844 entstand. Die Weiterführung der Strecke nach Warburg erfolgte im Juli 1853 nach Fertigstellung des Viadukts über die Diemel. Der Versand von Gütern bestand in der Erntezeit vor allem aus Getreide und bedingt durch das Kalkwerk in Haueda auch aus Düngekalk.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Liebenauer Bahnhof in den Jahren 1945 – 1949 ein Grenzbahnhof zwischen dem Britischen Sektor (Nordrhein-Westfalen) und dem Amerikanischen Sektor (Hessen). Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es neben zwei Stellwerken noch einen Schrankenposten, eine Fahrkartenausgabe, eine Güterabfertigung mit eigener Rangierlok und eine Bahnmeisterei.

Auch der Güterverkehr war bis in die 1970er Jahre von großer Bedeutung und die Bahn größter Arbeitgeber in Liebenau. Über die Schienen trafen Kunstdünger für die beiden Kornhäuser, Holz für die Fensterfabrik und Behälter mit Bimsbausteinen ein, die für Baustellen in der Warburger Börde bestimmt waren.

Die 1970-er Jahre brachten dann erneut Veränderungen mit sich. Der alte Bahnübergang mit Schranke wurde durch eine neue Fußgängerbrücke aus Spannbeton ersetzt. Nur wenige Jahre später kam das Aus für den Liebenauer Bahnhof. Als Folge der Umwandlung in ein regionales Eilzugsystem wurde der Halt von Personenzügen im Mai 1978 eingestellt. Fortan fuhren die Züge an Liebenau nur noch vorbei.

Erst 1996 fand eine Wiederbelebung des stillgelegten Bahnhofs statt. Der Nordhessische Verkehrs-Verbund (NVV) bezog Liebenau in seine Haltepunkte ein. Ende 2015 ging die über 150-jährige Bahngeschichte zu Ende und die Stadt Liebenau wurde vom Bahnverkehr abgehängt. Der nordhessische Verkehrsverbund NVV begründete dies mit hohen Investitionskosten besonders für die Überführung, geringer Nachfrage und einer guten Busanbindung Liebenaus in Richtung Hofgeismar und zum dortigen Halt der Regiotram.

Innerhalb der Kernstadt von Liebenau prägen heute restaurierte Fachwerkhäuser aus dem 17. bis 19. Jahrhundert das Bild und es sind noch Reste der alten Stadtmauer zu finden, rund um die Kernstadt sind aber - etwa oberhalb der Diemeltalschule - auch eine Reihe von Neubaugebieten entstanden.


Glühbirnen im Lexikon

Herbold von Pappenheim erzählte zum letzten Mal Geschichte und Geschichten über Liebenau

(in der HNA vom 11. Juli 2007):

Liebenau. Das Interesse an dem pikantesten Detail in der Familiengeschichte derer von Pappenheim war zu erwarten. Ob denn die schöne Diana (1788-1844), die Ehefrau des Wilhelm Rabe von Pappenheim und Geliebte des Königs von Westfalen Jérôme Bonaparte, eine Verwandte sei, so die Frage. "Sie war meine Ur-Urgroßmutter und sie hatte zwei Töchter mit Jerôme", sagte Herbold Rabe von Pappenheim, der mehr als 30 Menschen durch die Stadt führte, die sich für die Geschichte Liebenaus interessieren. ...

Der Name Rabe von Pappenheim und die Geschichte der Stadt Liebenau seien eng verbunden, erfuhren die Zuhörer vor der Kulisse des Herrenhauses. Veranschaulicht durch Kopien historischer Stiche und für die spätere Zeit mit Fotos dokumentiert, erzählte der Gutsherr aus der Geschichte einer Stadt, die 1293 erstmals erwähnt wurde, 100 Jahre später in den Mitbesitz derer von Pappenheim gelangte und mehrmals während kriegerischer Auseinandersetzungen zerstört oder stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Vorbei an den wenigen erhaltenen Resten der Stadtmauer, deren andere Steine heute als Bestandteil später erbauter Gebäude zu sehen sind, der alten Schule, die ursprünglich ein kaiserliches Postamt war und der Albrechtschen Hofreite, die heute Standort des städtischen Bauhofs ist, führte der Weg durch enge Straßen mit den, bis auf wenige Ausnahmen, typisch kleinen Fachwerkhäusern einer ehemaligen Leineweberstadt.

Drei Glühbirnen verschafften Liebenau Ende des 19. Jahrhunderts einen Eintrag in Meyers Konversationslexikon; als erste Stadt des Landes mit elektrischer Straßenbeleuchtung, erfuhren die Spaziergänger durch das historisch geprägte Straßenbild. Der Strom, der die Glühbirnen speiste, kam aus der Mühlenturbine, auf deren Gelände heute das Schuhhaus Sprecher steht.

Der Rundgang endete in der Kirche, die erstmals 1294 urkundlich erwähnt wurde und vermutlich Johannes dem Täufer gewidmet war. Zwei mal, 1533 und 1637, wurde sie der Überlieferung nach verwüstet. ... (ziv)


Kirchbauten in Liebenau

Eingang zur Kirche

Die evangelische Kirche des Städtchens wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts nach einem Krieg zwischen dem Hochstift Paderborn und Landgraf Ludwig II. wiederhergestellt.

Ein früherer Kirchbau ist bereits zur Zeit der Stadtgründung belegt.

Diese Kirche war vermutlich dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht. Sie wurde im 13. Jahrhundert mit einem mächtigen frühgotischen Chorturm ausgestattet.

In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges wurde die Kirche – ebenso wie viele Häuser der Stadt – beschädigt und geplündert.

Ihre heutige Form erhielt die Kirche in der Mitte des 18. Jahrhunderts, als sie in barocker Form und mit nunmehr barocker Turmhaube umgebaut wurde.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die sehenswerten Wandmalereien, aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, im Innern der Kirche wieder freigelegt.

Literatur

  • Kreis Hofgeismar: Handbuch des Heimatbundes für Kurhessen, Waldeck und Oberhessen III, Marburg/Lahn 1966, S. 163 ff.
  • Heinrich Wolf, Liebenau – Von der Gründung bis zur Übernahme in die Landgrafschaft Hessen, in: Heimatjahrbuch für den Kreis Hofgeismar 1968, S. 86 ff.
  • Spiegel, eine adeliche Familie in Westphalen, in: Johann Heinrich Zedlers Großes vollständiges Universal-Lexicon aller Wissenschafften und Künste, Band 38, Leipzig 1743, Spalte 1588–1590

Neues Rathaus

Rathaus Lacheweg 1

Anfang Februar 2010 wurde das neue Rathaus der Stadt am Lacheweg bezogen.

Einstimmig hatten die Liebenauer Stadtverordneten im Februar 2008 für den Neubau des Rathauses statt Umbau und Sanierung des alten Rathauses gestimmt.

Zu den Kosten in Höhe von etwa 850.000 Euro für den Neubau kamen die Kosten für die parkähnlichen Außenanlagen hinzu, darunter auch ein Brunnen, von dem Kasseler Künstler Friedrich Pohl gestaltet, der alle acht Ortsteile vereint.

Am 8. Mai 2010 fand ein Tag der offenen Tür statt, den viele nutzten, um das neue Verwaltungsgebäude von Liebenau zu besichtigen. Gleichzeitig fand die Eröffnung einer Ausstellung mit Bildern der Liebenauer Künstler Ingrid Grauer, Georg Wilhelm und Ralf Müller statt.

Kirche

Kultur und Museen

ehem. Stadtverwaltung
Am Vombach in Liebenau kurz vor der Mündung in die Diemel

Haus Reining in Lamerden

Zu einem Treffpunkt und zur Tagungsstätte für Touristen, Mineralogen und Geologen soll das Museum „Haus Reining“ im Ortsteil Lamerden werden.

Neben landwirtschaftlichem Arbeitsgerät und dorfgeschichtlichen Dokumenten gehören zur Sammlung in dem 1631 erbauten Längsdielenhaus die Fossilien-Funde aus dem Lamerder Kalksteinwerk, die einzigartig im Diemeltal sind.

Ihren Ursprung haben die Gesteinsablagerungen vor etwa 240 Millionen Jahren, als das Meer aus subtropisch-warmem Klima bis in das damalige Germanische Becken vordrang. Dieses Meer war mit einer Vielzahl von Lebewesen bevölkert, so dass man heute zum Beispiel Muscheln, Schnecken oder Seelilien in versteinerter Form im Kalksteinwerk Lamerden vorfindet.

Heimatmuseum Liebenau

Kulturscheune Liebenau

Persönlichkeiten

Politik

Bürgermeister

Bürgermeister von Liebenau ist Harald Munser (FWG).

Parteien

Wahlkreise

Bundestag

Partnerschaften

Liebenau unterhält seit 1991 Partnerschaften zu den gleichnamigen Orten

  • Liebenau in Niedersachsen,
  • Liebenau im Erzgebirge (Ortsteil von Geising in Sachsen) und
  • Liebenau im Mühlviertel in Oberösterreich.

Radwandern und Wandern

Blick auf Liebenau

Radwandern

Diemel-Radweg

Mit dem Fahrrad über den Diemel-Radweg mit Start in Willingen über Usseln, Diemelsee, Marsberg, Diemelstadt, Warburg, Liebenau nach Trendelburg, ab dort auf dem Fahrradweg bis Karlshafen entlang der Diemel.

Wandern

Eco-Pfad

Märchenlandweg

Etappe 20 des Märchenlandwegs führt aus Richtung Niederlistingen über Ersen und Liebenau nach Lamerden.

Weitere Wanderungen

Sage

Die Sage zur Entstehung des Namens "Liebenau" findet sich bei Heinrich Rohde, Weserwellen und Diemelgrand - Geschichten und Sagen aus dem Gebiete der oberen Weser, der Diemel und der Esse, 5. Auflage aus Anlaß seines 50. Todestages, herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Micha Röhring, Hofgeismar 1995, S. 55.

Schule

Diemeltalschule in Liebenau

Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten am Ort

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

siehe auch

Spitzname

Der Spitzname der Liebenauer ist “Hajeepen” (Hagebutten).

Vereine und Verbände

"Kaiserliches Postamt"

Freiwillige Feuerwehr

  • Freiwillige Feuerwehr Ersen
  • Freiwillige Feuerwehr Haueda
  • Freiwillige Feuerwehr Lamerden
  • Freiwillige Feuerwehr Liebenau
  • Freiwiliige Feuerwehr Niedermeiser
  • Freiwillige Feuerwehr Ostheim
  • Freiwillige Feuerwehr Zwergen

siehe auch:

Sportvereine

Eine lange Liste von Mitgliedern wurde beim 90. Geburtstag des SST Liebenau im August 2011 für jahrzehntelange Treue geehrt, das älteste Mitglied gar für 68 Jahre Mitgliedschaft. Der erste Vorsitzende, Dietmar Wencek, hob hervor, dass die Mitgliederzahl des Vereins seit Jahren bei gut 300 Angehörigen stabil ist. SST steht für Spiel-, Sport- und Turnverein, wobei in Liebenau insbesondere Fußball und Tischtennis gespielt wird. Die Tischtennissparte feierte zugleich ihren 30. Geburtstag.

Weitere Vereine

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Topographia Hassiae: Liebenaw auf wikisource.org
  2. HNA-online vom 3.9.2013 - Schützenkompanie Liebenau: Jubiläumsfeier fiel aus

Weblinks


Stadtteile der Stadt Liebenau

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