Lichtenfels

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Lichtenfels
Wiki96.jpg
Burg Lichtenfels
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Waldeck-Frankenberg
Höhe: 410
Fläche: 96,73 qkm
Einwohner: 4.084 (31. Dezember 2011)
Postleitzahl: 35104
Vorwahl: 06454
Kfz-Kennzeichen: KB
Adresse der
Stadtverwaltung:
Ahrweg 10
35104 Lichtenfels
Website: www.stadt-lichtenfels.de
Bürgermeister: Uwe Steuber (parteilos)

Lichtenfels ist eine Stadt im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Nordhessen. Mit 4925 Einwohner und 96,73 km² Fläche zählt der Ort zu den größeren Städten und Gemeinden im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Burg Lichtenfels

Die nahegelegene Burg Lichtenfels wurde im Jahre 1189 hoch über der Orke - einem Zufluss der Eder - erbaut. Nach ihrer Zerstörung beschloss der Abt des Klosters Corvey die Wiedererrichtung, die zwischen 1223 und 1230 erfolgte.

Der Sage nach hat sich bereits im sechsten Jahrhundert an der Stelle des heutigen Stadtteíls Sachsenberg eine alte sächsische Volksburg als Gegengründung zu Frankenberg befunden. Im Jahr 1230 beschloss dann der Abt von Corvey, in der Nähe der Burg Lichtenfels eine Stadt zu errichten.

Die Stadtteile von Lichtenfels

Im Jahr 1971 schlossen sich im Zuge der Gebietsreform in Hessen sechs bis dahin selbstständige Gemeinden und zwei Städtchen zur neu errichteten Stadt Lichtenfels zusammen.

Die Stadtteile von Lichtenfels:

Als vor rund 800 Jahren die Burg Lichtenfels hoch über der Orke erbaut wurde, dachte noch lange niemand an den Ort Dalwigksthal. Der jüngste Lichtenfelser Stadtteil feierte in 2001 sein 150-jähriges Bestehen. Durch das waldeckische Gesetz vom 24. Januar 1851 veranlaßt, schlossen sich die Güter Kampf, Sand und Lichtenfels sowie die dort gelegenen Ansiedlungen und Mühlen zum Dorf Dalwigksthal zusammen.

Der kleinste Lichtenfelser Stadtteil hat knapp über 200 Einwohner.

In einer alten Urkunde wird der Ort im Jahre 1267 als Stadt bezeichnet.

Eine lange Tradition hat das Igelfest in Fürstenberg, das am Montag vor Pfingsten gefeiert wird. Ein Igel soll Graf Heinrich von Waldeck dereinst vor einem Sturz in eine Schlucht bewahrt haben.

Fürstenberg war die ehemals kleinste Stadt Waldecks und ist heute ein staatlich anerkannter Erholungsort.

In dem größten Ort der Stadt Lichtenfels (zugleich Sitz der Verwaltung) leben rund 1450 Menschen. Bereits 1988 wurde das 1100-jährige Bestehen gefeiert.

Der landwirtschaftlich geprägte Ort mit heute rund 400 Einwohnern wurde schon im Jahr 850 urkundlich erwähnt und ist bekannt durch die Ruine des Benediktiner-Klosters Schaaken.

Der etwa 420 Einwohner zählende Stadtteil an der Orke wurde 1028 erstmals urkundlich erwähnt.

Der Stadtteil zählt etwa 480 Einwohner und wurde im Jahre 1336 erstmals in einer Urkunde erwähnt.

Der etwa 370 Einwohner zählende Stadtteil wurde erstmals im Jahre 1258 als „Rotheren“ urkundlich erwähnt.

Der Sage nach hat sich im sechsten Jahrhundert an der Stelle des heutigen Sachsenberg eine alte sächsische Volksburg als Gegengründung zu Frankenberg befunden. Im Jahr 1230 beschließt der Abt von Corvey, in der Nähe der Burg Lichtenfels eine Stadt zu bauen. Eine erste Erwähnung „Sassenbergs“ als Lorvenscher Besitz erfolgt 1251 und im Jahr 1262 wird Sachsenberg erstmals als Stadt genannt. Nach einer Fehde verpfändet Corvey 1267 Sachsenberg dem Grafen Adolf von Waldeck. 1297 verzichtet Corvey endgültig zugunsten der Waldecker Grafen.

Sachsenberg ist der Geburtsort des Malers Theodor Rocholl, der hier am 11. 6. 1854 geboren wurde. Neben einer Vielzahl von Vereinen hat der etwa 950 Einwohner zählende Ort eine engagierte Kultur- und Kunstszene.

Lage

Die Burg Lichtenfels im Winter

Die Stadt Lichtenfels liegt im nordwestlichen Teil des Landkreises Waldeck Frankenberg, etwa 80 km südwestlich von Kassel unweit des westlich gelegenen Edersees im Waldecker Land.

Literatur

Persönlichkeiten

Politik

Bürgermeister

Bürgermeister von Lichtenfels ist Uwe Steuber.

Wahlkreis

Bundestag

Tourismus und Freizeit

Klosterruine Schaaken

Beliebte Ausflugsziele rund um Lichtenfels sind Burg Lichtenfels, der Edersee oder die nahegelegenen Städte Frankenberg und Korbach.

siehe auch

Wandern

Wussten Sie schon ...

  • ... dass die Kirche im Lichtenfelser Ortsteil Münden einen Taufengel und einen Altaraufsatz beherbergt, die 1701 vom Waldecker Barockbildhauer Josias Wolrat Brützel geschaffen wurden? Die Kirche wurde der Jungfrau Maria geweiht, das Patronat hatten die Herren von Dalwigk inne.

Aus: Vereinschronik Schützenverein Münden

  • ... dass Schloss Reckenberg im Orketal (oberhalb der Einmündung des Heimbachs) 1671 von Generalmajor Philipp Elmerhaus von Eppe und seiner Gemahlin Clara Ursula geborene Dersch aus Viermünden, neu erbaut wurde? Ursprünglich war Reckenberg eine Wasserburg, die als Lehen des Klosters Corvey den Herren von Eppe gehörte.

Arndt Böttcher, Frankenberg

  • ...dass sich Dalwigksthal an der Orke - seit 1971 Ortsteil der Großgemeinde Lichtenfels - aus dem Familiennamen der Herren von Dalwigk ableitet? Die Burg Lichtenfels, die noch immer über dem Dorfe thront, wurde den Herren von Dalwigk von den Grafen von Waldeck im 15. Jahrhundert mit dem Amt Lichtenfels zum Lehen gegeben. Die Burg befand sich übrigens noch bis in die 1950er-Jahre im Besitz derer von Dalwigk. Quelle: Schlösser Burgen Alte Mauern. Wiesbaden 1990, 234f.

Arndt Böttcher,Frankenberg

Weblinks



Städte und Gemeinden im Landkreis Waldeck-Frankenberg
WappenWaldeckFrankenberg.jpg

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