Leder Meid

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Leder Meid ist ein Einzelhandlshaus am Friedrichsplatz, das Anfang des Jahres 2016 geschlossen wurde.
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Die Geschichte

Die Feintäschner-Familie Meid aus Offenbach hatte sechs Kinder, die alle Ledergeschäfte in verschiedenen Städten in Deutschland eröffneten. Susanne Langlotz, geborene Meid, und ihr Mann August Langlotz eröffneten einen Laden an der Hohenzollernstraße (heute Friedrich-Ebert-Straße). Zwei Filialen an der Oberen Königsstraße kamen in den folgenden Jahren hinzu. In der Bombennacht am 22. Oktober 1943 wurden diese Geschäfte zerstört. 1949 begann das Paar mit dem Bau des Eckhauses an der Oberen Königsstraße. 1955 bauten sie zusätzlich das heutige Firmendomizil am Friedrichsplatz 4, in dem sie auch privat wohnten. Der Neubau des vierstöckigen Hauses sollte sich durch die zahlreichen Schaufenster von anderen Geschäftsgebäuden abheben. Dabei entstand eine Verkaufsfläche von über 900 Quadratmeter. Im Jahr 1980 verstarb Susanne Langlotz, woraufhin ihr Mann die beiden langjährigen Mitarbeiterinnen Margot Stora und Gertrud Feuring mit in die Geschäftsführung nahm. 1994 starb auch August Langlotz. Im Jahr 2000 wurde die Filiale an der Oberen Königsstraße aufgegeben. Ende 2016 schließt auch die Filiale am Friedrichsplatz.

Der Bau des Gebäudes

Das 1955 errichtete Gebäude ist ein Kleinod von Kassels Wiederaufbau-Architektur. Geplant hat das vierstöckige Haus Architekt Werner Hasper, der auch die Treppenstraße entworfen hat. Es wurde im Stil der "Neuen Dynamik" gebaut.


Weblinks und Quellen

1. HNA-Online vom 19. November 2015: Traditionsgeschäft Leder Meid macht Schluss. [1]

2. HNA vom 27. Oktober 2010: Wie eine große Familie

3. www.ledermeid.de[2]