Lauenförde

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Der Flecken Lauenförde ist eine Gemeinde an der Weser im Landkreis Holzminden im südlichen Niedersachsen mit etwa 2600 Einwohnern.

Lauenförde gehört zur Samtgemeinde Boffzen.

Geografie

Lauenförde liegt malerisch am rechten östlichen Weserufer gegenüber der Stadt Beverungen in Nordrhein-Westfalen. Der Flecken liegt im äußersten SO der Gemarkung im Grenzbereich zu Bad Karlshafen (im nördlichsten Bereich von Hessen) im Dreiländereck Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen direkt an der Weser und dem bekannten Weser-Radweg.

Durch Lauenförde verläuft die Bundesstraße B 241.

Geschichte

Eine hier im Jahre 1348 errichtete Burg diente den welfischen Herrschern als Gegenstück zu der unmittelbar gegenüber der Weser gelegenen Burg Beverungen (einst im Besitz des Bischofs von Paderborn.

Seit 1534 war Lauenförde auch Weserzollstation.

Die heute ev.-luth. Pfarrkirche in Lauenförde wurde im Jahre 1569 errichtet.

Der Anschlusss an das Eisenbahnnetz erfolgte im Jahre 1878.

Lauenförde gehörte bis 1932 noch zum Kreis Uslar, danach bis zum 31. Dezember 1972 zum Landkreis Northeim.

Mit der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Lauenförde 1972 in die Samtgemeinde Boffzen im Landkreis Holzminden eingegliedert.

Lauenförde ist ein traditioneller Ort mit Holzindustrie- und handel, Glasverarbeitung und Landmaschinenherstellern.

Kragstuhlmuseum

Das Kragstuhlmuseum in Lauenförde beherbergt eine der umfangreichsten Sammlungen moderner Design- und Möbelgeschichte.

Das Museum entstand als letztes Werk des britischen Architekten Peter Smithson, der gemeinsam mit seiner Frau Alison zwischen 1990 und 2003 in Lauenförde einen Landschaftspark, bestehend aus den TECTA-Produktionsgebäuden und dem Museum entwarf.

Literatur

Sehenswürdigkeiten

Vereine

  • SC Lauenförde | Link

Weblinks