Laudenbach

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Laudenbach ist ein Stadtteil der nordhessischen Kleinstadt Großalmerode im Werra-Meißner-Kreis mit etwa 1200 Einwohnern.

Geografie

Der Ort am gleichnamigen Laudenbach liegt etwa 3,5 km südöstlich von Großalmerode auf 300 - 650 m Höhe.

Geschichte

Laudenbach wurde erstmals im Jahr 1297 als "Luthenbach" urkundlich erwähnt. Diese Erwähnung findet sich in einer Urkunde des Klosters Hersfeld.

Durch den Ort führte einst die alte Salzstraße nach Sooden.

Zum Ende des 16. Jahrhunderts wird der Bergbau (Braunkohle, Alaun, Wascherde) neben dem Salzfahren ein wichtiger Erwerbszweig für Laudenbach.

Im Jahre 1821 kommt der Ort Laudenbach kommt durch Kurfürstliches Organisationsedikt mit dem Amt Lichtenau zum neugebildeten Landkreis Witzenhausen.

Der SPD-Ortsverein Laudenbach wurde 1909 gegründet und hat die Politik am Ort seither entscheidend geprägt.

Nach der Eröffnung der Bahnlinie Velmeden - Eichenberg am 15. Dezember 1915 bekommt Laudenbach einen Bahnhof mit Anschlussgleis zu einer Verladestation.

Auch der Bahnhof in Trubenhausen war auch für andere Meißnerdörfer wie Weißenbach und Dudenrode von großer Bedeutung. Das Braunkohlewerk Bransode versandte etwa täglich vier bis sechs Waggons. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auch Granit vom Bransröder Steinbruch zum Bahnhof Trubenhausen gefahren, bevor die Seilbahn nach Laudenbach in Betrieb genommen werden konnte.

Am 3. Juni 1973 wurde der Personenverkehr auf der Gelstertalbahn eingestellt, am 31. Dezember 1983 auch der Güterverkehr.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde Laudenbach im Jahre 1974 ein Ortsteil von Großalmerode.

Zahlreiche weitere Informationen zur Ortsgeschichte unter:

Kirche

Die spätgotische Kirche von Laudenbach steht auf einer rundummauerten Anhöhe in der Mitte des alten Dorfs. Sie ist eine der ältesten Kirchen dieser Gegend.

Persönlichkeiten

siehe auch

Weblinks


Stadtteile der Stadt Großalmerode

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