Landkreis Kassel

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Landkreis Kassel
Weidelsburg blick habichtswald d schmidt 07 2009.jpg
Blick von der Weidelsburg in Richtung Habichtswald
Basisdaten
Regierungs-
bezirk:
Kassel
Sitz der Kreisverwaltung: Kassel
Adresse Wilhelmshöher Allee 19-21
34117 Kassel
Fläche 1292.76 qkm
Kfz KS
Landrat: Uwe Schmidt (SPD)
Internet: www.landkreiskassel.de

Der Landkreis Kassel ist ein Landkreis im Regierungsbezirk Kassel in Nordhessen.

Er entstand im Rahmen der hessischen Kreisreform mit Wirkung vom 1. August 1972 aus den ehemaligen Kreisen Hofgeismar, Kassel und Wolfhagen.

Gemeinden und Städte im Kreisgebiet

29 Städte und Gemeinden

In den 29 Städten und Gemeinden im Kreisgebiet wohnen etwa 238.000 Einwohner auf einer Fläche von insgesamt 1.292,77 km².

Bevölkerungsentwicklung

In den 29 kreisangehörigen Städten und Gemeinden leben heute knapp 235.000 Menschen zwischen Baunatal und Bad Karlshafen und zwischen Liebenau und Helsa.

Die Einwohnerzahl im Landkreis Kassel ist in den vergangenen Jahren nach den Angaben des Statistischen Landesamts in Wiesbaden kontinuierlich gesunken. Der Rückgang lag bis zum Ende 2007 nach einem Bericht in HNA-online vom 22.7.2008 bei 0,7 Prozent - das sind 1897 Menschen. Damit lebten Ende 2007 im Kreis noch 240.728 Einwohner.

Ein Jahr später wurde im Landkreis nach einem Presseartikel in HNA-online vom 7.8.09 die Schwelle von 240.000 Einwohnern durchbrochen - nach unten. Am 31. Dezember 2008 hatte der Kreis noch 239.236 Einwohner. Dies entspricht einem Einwohnerrückgang von 1492 Menschen und einem prozentualen Minus von 0,62 Prozent.

Grafik: HNA - 2010

2009

Die Bevölkerung im Kreis Kassel ist 2009 um 1263 Einwohner geschrumpft. Damit setzte sich ein Trend fort, der bereits seit einigen Jahren zu beobachten war.

Im Jahr 2000 lebten noch knapp 245 000 Menschen im Kreis, zum Ende von 2009 waren es nur noch 238000.

Zurückzuführen ist der Schwund vor allem auf zwei Gründe: So wurden 2009 nur 1604 Babys geboren, es starben aber 2730 Menschen. Zudem zogen 140 Menschen mehr weg als neu hinzukamen. Dabei sind die ländlichen Kreisteile Wolfhagen und Hofgeismar proportional stärker von dem Aderlass betroffen als der Altkreis Kassel.

2010

Stadt und Landkreis Kassel zahlen 15 Millionen Euro für die Grundsicherung, um der Altersarmut entegenzuwirken. Der Grund: Die Zahl der Senioren, die von ihrer Rente nicht leben können, nimmt zu. Den Kämmereien in Stadt und Landkreis Kassel bereitet deshalb die steigende Zahl der über 65-Jährigen, die Leistungen der Grundsicherung beziehen, große Sorgen.

Im Jahr 2009 haben in Kassel insgesamt 3562 Menschen eine Grundsicherung bezogen. Davon waren 2200 - das sind zwei Drittel - 65 Jahre und älter. Ihre Anzahl ist in Kassel in den vergangenen drei Jahren um 500 Menschen gestiegen. Für diese Menschen hat die Stadt Kassel im Jahr 2009 zehn Millionen Euro an Leistungen zur Grundsicherung aufgebracht. [1]

2011

Die Zahlen des Statistischen Landesamtes in Wiesbaden zeigen, dass der Kreis im Jahr 2011 579 seiner Einwohner verlor. Im Jahr 2010 war die Bevölkerungszahl gegenüber dem Vorjahr noch um 978 Einwohner gesunken, 2009 war es sogar noch ein Rückgang von 1.263. Am 31. Dezember 2011 hatte der Landkreis 236.407 Einwohner.

2012

Der Landkreis Kassel verlor im Jahr 2012 474 Einwohner oder 0,2 Prozent und kommt jetzt auf eine Gesamtbevölkerrung von 234.206 Menschen. 2011 lag der Wert im Vergleich zum Vorjahr noch bei 599 Einwohnern.

Deutlich Unterschiede bestehen aber nach Regionen: während der erste und zweite Ring um Kassel gut dasteht, verliert der ländliche Raum um Hofgeismar und Wolfhagen deutlich an Bevölkerung. [1]

siehe dazu auch:

Geografie

Wegweiser im Reinhardswald

In seiner heutigen Form entstand der Landkreis Kassel durch die Gebietsreform im Jahr 1972, als die früheren Kreise Wolfhagen, Hofgeismar und Kassel zusammengefasst wurden. Bekannt ist der Kreis als Hessens grüne Nordspitze. Denn der Norden von Hessen ist gekennzeichnet durch eine Mittelgebirgslandschaft mit großen zusammenhängenden Waldgebieten rund um die Großstadt Kassel. Reinhardswald, Habichtswald und Kaufunger Wald bestimmen zusammen mit den Flüssen Weser, Diemel und Fulda das Landschaftsbild.

Zum Kreisgebiet gehört die nördlichste Stadt Hessens, Bad Karlshafen; im Westen bildet das Diemeltal die Grenze zu Nordrhein-Westfalen, im Nordosten liegen der Reinhardswald und die Weser.

Der Gahrenberg und der Staufenberg sind die höchsten Erhebungen im Reinhardswald; eine besondere Attraktion bietet hier das Dornröschenschloß Sababurg mit dem angegliederten Tierpark Sababurg und dem Naturschutzgebiet Urwald Sababurg nahe der ehemaligen Kreisstadt Hofgeismar.

Zum Landkreis Kassel gehören weiterhin der Naturpark Habichtswald und der Kaufunger Wald.

Höchste Erhebung im Landkreis ist der Große Bärenberg (599 m hoch).

Geschichte

Am 1. August 1972 schlossen sich die bis dahin selbständigen Kreise Kassel, Hofgeismar und Wolfhagen zum neuen Landkreis Kassel zusammen,

Aus der Geschichte des Landkreises

Calden - Schloss Wilhelmstal
(Foto: HNA-Fotograf Jochen Herzog)

Die Geschichte des Landkreises ist eng verbunden mit der Geschichte der Landgrafschaft Hessen und dem späteren Kurfürstentum Hessen.

Im Jahre 1292 wurde die Landgrafschaft Hessen zum Reichsfürstentum erhoben und den Herzogtümern gleichgestellt. Besonders unter der Regentschaft Landgraf Philipp I., des Großmütigen, wurde sie zu einem Machtfaktor in der deutschen Geschichte. Doch die bedeutende Rolle Hessens innerhalb des Reiches ging im Laufe der Jahrhunderte auch durch die zahlreichen Erbteilungen verloren.

Zum Ende des 17. Jahrhunderts wurden - wie auch in anderen protestantischen Staaten Deutschlands - französische Glaubensflüchtlinge (Hugenotten und Waldensern) in der Landgrafschaft unter dem damaligen Landgrafen Karl aufgenommen, der ihnen auch wirtschaftliche Unterstützung, Glaubensfreiheit sowie den Gebrauch der eigenen Sprache zusicherte. In 20 zum Teil neu angelegten Gemeinden (so auch in der Stadt Carlshafen und der Oberneustadt in Cassel) wurden ca. 4000 Glaubensflüchtlinge angesiedelt. Als frühe Neugründungen im heutigen Landkreis Kassel sind etwa die Orte Carlsdorf, Kelze oder Schöneberg zu nennen.

Ab dem Jahr 1815 gehörte die Landgrafschaft, inzwischen Kurfürstentums Hessen, dem neu geschaffenen Deutschen Bund an.

Die kurhessische Verwaltungsreform im Jahre 1821 brachte eine Trennung von Verwaltung und Gerichtsbarkeit. Kurhessen wurde in Kreise aufgeteilt und es wurden innerhalb der Kreise Justizämter geschaffen.

Hofgeismar - Rathaus am Markt

So wurde beispielsweise der ehemalige Kreis Hofgeismar durch Organisationsedikt des Kurfürsten von Hessen am 21. August 1821 gegründet wurde, als ein Teil der Provinz Niederhessen.

Der kurhessische Staat erlosch im Jahre 1866, nachdem er von Preußen in Folge des Deutschen Kriegs (auch: preußisch-deutscher Krieg), in dem Kurhessen auf der Seite von Österreich gestanden hatte, annektiert worden war.

Der Krieg endete mit einem Sieg Preußens und seiner Verbündeten über den Deutschen Bund, der unter der Führung der Präsidialmacht Österreich stand. Der Deutsche Bund wurde aufgelöst und Preußen übernahm die politische Vormachtstellung. Fortan gehörte auch das ehemalige Kurfürstentum Hessen mit der Residenzstadt Cassel zu Preußen.

Nach der Annexion Kurhessens durch Preußen im Jahre 1866 wurden auch die Landkreise von der preußischen Regierung neu gegliedert und 1867 Teil des neuen Regierungsbezirks Kassel der preußischen Provinz Hessen-Nassau.

Die Gebietsreform in Hessen

Im Rahmen der hessischen Gebietsreform entstand am 1. August 1972 aus den ehemaligen Kreisen Hofgeismar, Wolfhagen und Kassel der Landkreis Kassel.

siehe auch:

Der Landkreis heute

Die Städte und Gemeinden im Landkreis Kassel blicken auf eine Jahrhunderte alte Tradition zurück, was sich nicht zuletzt in den sorgfältig erhaltenen Fachwerk-Stadtkernen zeigt. Besonders rund um die Stadt Kassel, dem wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt der Region Nordhessen, hat sich im Kreisgebiet aber auch ein leistungsfähigen Wirtschaftsstandort entwickelt.

Eco-Pfade

Hinweisschild am Eco-Pfad Gottsbüren
Hinweistafel am Eco-Pfad Muschelkalk
Eco-Pfad Kulturgeschichte Wolfhagen - Streckenverlauf

Das immer dichter werdende Netz der Eco-Pfade im Landkreis Kassel bietet eine gute Möglichkeit, die Region und die in ihr verborgene Geschichte kennen zu lernen und sie zu Fuß zu erkunden.

Während die Archäologie-Pfade zeitlich im Mittelalter enden, reichen die kulturgeschichtlichen bis in die Neuzeit.

Eco-Pfade im Landkreis Kassel

Eine Übersicht:

siehe auch:

Jahrbuch

Das Jahrbuch des Landkreises Kassel erscheint jährlich ist im Buchhandel, bei den Kommunen im Kreis und bei der Landkreisverwaltung erhältlich. Alljährlich enthält es eine bunte Mischung aus aktuellen und historischen Themen. Im Kreisjahrbuch bildet die Geschichte der Region und ihrer Menschen traditionell den Schwerpunkt.

Kirchen

Übersichten:

Übersichten für den Altkreis Hofgeismar:

Literatur

  • Michael Schnelle, Freizeitführer Nordhessen: Stadt Kassel und die Landkreise Kassel, Werra-Meißner, Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder und Hersfeld-Rotenburg, Wartberg-Verlag Gudensberg-Gleichen 2011
  • Kulturelle Entdeckungen Band Nordhessen: Stadt und Landkreis Kassel, Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen 2007
  • Region Kassel Land e.V. (Hrsg.), Unterwegs im Reinhardswald - 52 Wege und Ziele, Wolfhagen 2011
  • Sagenhaftes aus der Heimat der Brüder Grimm - Landkreis Kassel/GrimmHeimat Nordhessen/Deutsche Märchenstrasse, Wartberg-Verlag Gudensberg-Gleichen 2011

Märchen und Sagen

Museen


Museum Kloster Hasungen

ÖPNV

Politik

Kreistag und Landrat

Wahlen am 06. März 2016

Sitzverteilung im Kreistag:

Die Bürgerinnen und Bürger des Kreises werden von 81 Kreistagsabgeordneten vertreten.

Ausführendes Organ ist der Kreisausschuss, dessen Vorsitz der seit 1997 direkt von den Bürgerinnen und Bürgern gewählte Landrat führt.

Am 25. Januar 2009 wurde Uwe Schmidt (SPD) bei der Landratswahl mit 64,5 % der Stimmen zum Nachfolger des langjährigen Landrats Dr. Udo Schlitzberger gewählt. CDU-Kandidatin Birgit Kaiser-Wirz kam auf 35,5 Prozent. Landrat Uwe Schmidt trat sein Amt am 1. Juli 2009 an.

Bei der Wiederwahl im Januar 2015 stimmten 61,9 Prozent der Wähler für Landrat Uwe Schmidt (SPD) - das waren 30.628 Stimmen. Von den 190.000 Bürgern, die zum Gang an die Wahlurne gerufen wurden, kamen am Ende nur 49.448. Herausforderer Patrick Weilbach (CDU) kam auf 38,1 Prozent, das bedeutet 18.820 Stimmen.

Landräte im Landkreis Kassel

Landrat Uwe Schmidt

Landräte im Landkreis Kassel nach der Gebietsreform im Jahre 1972:

Politische Parteien

Wahlkreise

Deutscher Bundestag

Hessischer Landtag

Radwandern

Die Eisenbahnbrücke bei Guntershausen

Streckenführung: Bad KarlshafenGewissenruhGieselwerderGottstreuWeißehütteReinhardshagen - VeckerhagenVaakeHann. MündenWilhelmshausenWahnhausenFuldatalKasselBergshausenFuldabrückBaunatal/ RengershausenBaunatal/ Guntershausen - GuxhagenBüchenwerraGrebenauWagenfurthMelsungenMalsfeldBeiseförthBinsförthMorschen

Schulen

Sehenswürdigkeiten

Ruine der Krukenburg
Museum Wolfhager Land:
Kloster Hasungen
Weserfähre Hemeln - Veckerhagen
Blick vom Sensenstein nach Kaufungen
(Foto: Jürgen Apel)

Eine Übersicht

Kirchen

siehe auch

Übersichten

Weitere RegioWiki-Artikel

Vereine

Sportvereine

Verkehrsanbindung

RegioTram am Bahnhof Hofgeismar

Eisenbahn

Der Landkreis Kassel gehört zum Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV).

Mehrere Eisenbahnlinien führen nach Kassel und verlaufen durch den Landkreis:

Die RegioTram verbindet die Kasseler Innenstadt mit den Mittelzentren Wolfhagen, Melsungen, Warburg, Hofgeismar und Schwalmstadt-Treysa.

Die Stadt Baunatal ist von Kassel über die Straßenbahnlinien 5 und 7 zu erreichen, die Gemeinden Kaufungen, Helsa und Hess. Lichtenau über die Linie 4.

Am nördlichen Rand des Landkreises verläuft die Sollingbahn und die Bahnstrecke GöttingenBodenfelde.

Weiterhin verbinden zahlreiche Buslinien die Gemeinden des Landkreises untereinander und mit der Stadt Kassel.

Flugplatz Kassel-Calden

Flugplatz Kassel-Calden

Der Flughafen Kassel - Calden ist ein Verkehrslandeplatz nordwestlich der Stadt Kassel auf dem Gemeindegebiet der Gemeinde Calden mit einer 1.500 m langen Start- und Landebahn.

Betreiberin ist die Flughafen GmbH Kassel.

Der Flugplatz liegt etwa 13 km (Luftlinie) nordwestlich des Kasseler Stadtzentrums im Gemeindegebiet von Calden. Er wurde nord-nordöstlich des Hohen Dörnbergs auf einem ehemaligen Ackergelände am 278 m hohen Hollenberg errichtet.

Östlich vom Flughafengelände verläuft ein Abschnitt der Bundesstraße B 7.

Der Flugplatz Kassel-Calden wurde am 11. Juli 1970 eröffnet.

siehe auch:

Strasse

Der Landkreis ist an die Bundesautobahn A 7 (Würzburg– Kassel – Hannover), die Bundesautobahn A 44 (Kassel – Dortmund) und die Bundesautobahn A 49 (KasselBorken) angeschlossen.

Weiterhin verlaufen mehrere Bundes- und Kreisstrassen, darunter die Bundesstraße B 7, die Bundesstraße B 83, die Bundesstraße B 251 oder die Bundesstraße B 520 durch das Kreisgebiet.

Wandertipps

Wegweiser im Reinhardswald
[Foto: Wogner)
  1. Hugenottenpfad
  2. Wandern am Rand des Reinhardswaldes
  3. Wandertipp: Vom Bahnhof in Espenau-Mönchehof bis zum Altmarkt in Kassel
  4. Von der Hessenschanze bis nach Mönchehof: die Wanderung führt von der Hessenschanze über Schloss Wilhelmsthal nach Mönchehof
  5. Über Schloss Wilhelmsthal nach Harleshausen
  6. Über die Vellmarer Höhe
  7. Von der Hessenschanze bis nach Mönchehof
  8. Wandertipp: Auf den Spuren des Bergbaus
  9. Durch Wald und Elsterbachtal
  10. Märchenlandweg

Grundstücks- und Wohnungsmarkt

Kein grosser Druck herrscht nach einem Artikel in HNA-online vom 10.7.2008 derzeit auf dem Grundstücks- und Wohnungsmarkt des Landkreises Kassel. Die Preise für Wohnbauland blieben danach in den vergangenen Jahren konstant und liegen im Durchschnitt bei 50,54 € für den Quadratmeter Bauland - 16 Cent mehr als 2005.

Nach Angaben des Gutachterausschusses für den Landkreis Kassel bei seiner konstituierenden Sitzung in Hofgeismar Anfang Juli 2008 unterteilte sich das Preisgefüge in drei Bereiche: im Speckgürtel um Kassel herum waren Preise von deutlich über 100 Euro zu erzielen, mittelpreisig ging es etwa in den ehemaligen Kreisstädten Hofgeismar und Wolfhagen sowie Zierenberg und Immenhausen zu und am unteren Ende rangierten ländlich geprägte Orte wie Oberweser, Wahlsburg oder Liebenau.

Millionen für moderne Medizin

Baustart für Baunatal er Versorgungszentrum auf 7500-Quadratmeter-Gelände im Frühjahr – Mindestens 80 Arbeitsplätze.

  • HNA Bericht am 10.Oktober 2010:

Jede Menge Arztpraxen, Physiotherapie, Apotheke, Optiker und ein moderner Reha-Bereich. Alles auf geballtem Raum. Die Stadt Baunatal wird in ihrer Bedeutung als Zentrum für medizinische Versorgung wachsen. Auf einer Fläche von 7500 Quadratmetern (3500 bebaut) entsteht an der Stettiner Straße in Großenritte schon bald ein großer Medizin-Komplex. Baubeginn werde im Februar, März 2011 sein, kündigt Gotthard Fels, Chef des planenden Büros GF Immobilien in Kassel, an. Mindestens 80 Arbeitsplätze sollen entstehen[2]

Orthopädische Praxisklinik Baunatal

Die Orthopädische Praxisklinik Baunatal im Landkreis Kassel ist ein Medizinisches Versorgungszentrum in der Region Nordhessen und gilt seit seiner Gründung als erfolgreich in der patientenorientierten Behandlung.

2008 - 50 Jahre VW-Werk in Baunatal
(Foto: Günther Pöpperl)

Volkswagenwerk in Baunatal

Grösster Arbeitgeber im Landkreis Kassel ist das Volkswagenwerk in Baunatal.

In Zeiten einer kritischen Arbeitsmarktlage kam es im Jahre 1957 zu Ansiedlung eines Zweigwerkes der Volkswagen AG in Baunatal. Hohe Arbeitslosenzahlen in Nordhessen und die schlechte wirtschaftliche Situation im Kasseler Raum, hatten zuvor zu Abwanderungen aus der Region geführt.

Am 5. Oktober 1957 war die Vertragsunterzeichnung in Frankfurt durch Vertreter der Henschel & Sohn GmbH als Eigentümer und Vertretern der Volkswagenwerk GmbH. VW kaufte damals ein Grundstück von 1,08 Millionen Quadratmetern.

1969 wurde der Vertrieb Ersatzteile in Baunatal angesiedelt. Daraus entstand ab 1991 das heutige Original Teile Center OTC – die größte Logistik-Anlage Europas. Das Werk in Baunatal samt benachbartem Original Teile Center (OTC) hat heute (Februar 2007) eine Fläche von 2,8 Millionen Quadratmetern.

Wirtschaftsgemeinschaft Baunatal e.V.

Logo Wirtschaftsgemeinschaft Baunatal.jpg

Die Wirtschaftsgemeinschaft Baunatal e.V. ist eine Vereinigung von mehr als 300 Gewerbetreibenden Mitgliedern aus Handel, Handwerk, Industrie und dem Dienstleistungssektor mit Sitz in der Nordhessischen Stadt Baunatal im Landkreis Kassel. www.wirtschaftsgemeinschaft.de

Weitere Firmen im Landkreis

Quelle: Ratio Einkaufszentrum Plakat-Info vor dem Ratio Baunatal-Hertingshauen - Foto: Adam Ritze

Zur Industriegeschichte

Zur Industriegeschichte in Nordhessen siehe:

Webcams

Aktuelle Ansichten aus dem Landkreis gibt es über einige Webcams:

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. HNA-online vom 25.7.13: Bevölkerungsentwicklung - Stabile Zahlen in Baunatal
  2. Aus HNA.de vom 10. Oktober 2010: Baustart für Versorgungszentrum auf 7500-Quadratmeter-Gelände im Frühjahr – Mindestens 80 Arbeitsplätze

Weblinks


Städte und Gemeinden im Landkreis Kassel
WappenLkKassel.jpg

Ahnatal | Bad Emstal | Bad Karlshafen | Baunatal | Breuna | Calden | Espenau | Fuldabrück | Fuldatal | Grebenstein | Habichtswald | Helsa | Hofgeismar | Immenhausen | Kaufungen | Liebenau | Lohfelden | Naumburg | Nieste | Niestetal | Oberweser | Reinhardshagen | Schauenburg | Söhrewald | Trendelburg | Vellmar | Wahlsburg | Wolfhagen | Zierenberg