Kurhessen-Therme

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Im Februar 1983 öffnete die Kurhessen-Therme in Wilhelmshöhe erstmals ihre Pforten. Die Bäder- und Saunawelt am Fuße des Bergparkes war von Beginn an eine touristische Attraktion.

Thermalbad als Attraktion

Als Werner Wicker im Jahr 1983 die Kurhessen-Therme eröffnete, war das der wichtigste Schritt auf dem Weg zur Anerkennung von Wilhelmshöhe als Thermalsole-Heilbad 17 Jahre später. Ein Kurort mit Bad-Titel am Rande der Großstadt - das haben nicht viele Metropolen zu bieten. Da fiel es leicht, den alten Doppelnamen Wilhelmshöhe/Wahlershausen aufzugeben.

Noch bevor die ersten Besucher in einer der Saunen Platz nehmen oder im wohlig-warmen Wasser planschen, verspricht Bauherr Werner Wicker: "Es wird das schönste und attraktivste Bad Europas." Am 25. Februar, nach knapp vierjähriger Bauzeit, öffnete die Kurhessentherme erstmals ihre Pforten.

Politiker wie der damalige Kasseler Oberbürgermeister Hans Eichel schwärmten von dieser "wunderschönen Anlage" am Fuße des Bergparkes, die ursprünglich schon zur Bundesgartenschau 1981 fertig sein sollte. Das Stadtoberhaupt war sich sicher: Das außergewöhnliche Erlebnis- und Heilbad wird zum Magneten. Das 55-Millionen-Mark-Projekt ist eine touristische Perle.

Die Badegäste nahmen die Therme sogleich an und strömten sogar aus dem Ausland nach Wilhelmshöhe. An kühlen Tagen war die Bäder- und Saunawelt mit rund 1200 Quadratmetern Wasserfläche überfüllt. Das fernöstliche Flair mit dem Pagodendach der Therme war seinerzeit in der Stadt ein neues Symbol für ein Freizeit-, Kur- und Erholungsangebot, wie es anderenorts in dieser Form nicht zu finden war.

Die Kurhessen-Therme steckt voller Angebote. Das 30 bis 35 Grad warme Heilwasser stammt aus 674 Metern Tiefe.

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