Kuppeltheater

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kuppeltheater auf dem Friedrichsplatz 2004 bis Februar 2007

In dieser Zeit wird das Gebäude des Staatstheaters selbst renoviert. Die Renovierung verwirklicht vor allem die heutigen Bestimmungen zum Brandschutz und verbessert zugleich die viel zu beengte Situation der Werkstätten.

Das Kuppeltheater (Im Bild unten die Theatercontainer auf dem Friedrichsplatz, im Hintergrund das Kuppeltheater), ein mobiler Bau, wurde zum gleichen Zweck vor sieben Jahren für das Freiburger Theater entworfen und gebaut. Dort stand es zwei Jahre, danach bis Ende der vorletzten Spielzeit, also vier Jahre lang, in Erfurt, bis dort das neue Opernhaus fertig war.

Für Kassel wurde es auf 890 Plätze vergrößert, der Kreis um dreieinhalb Meter zum Oval verlängert und die Bestuhlung aus dem Großen Haus übernommen. Außerdem wurde ein Orchestergraben von einem Meter Tiefe aus dem Friedrichsplatz ausgehoben, der eine bessere Sicht auf die Bühne gewährleistet. Eine speziell eingerichtete, kraftvolle Heizung sorgt dafür, dass zu allen Wetterbedingungen ein angenehmes Klima herrscht. Das Zelt selbst beherbergt Foyer, Zuschauerraum und Bühne.

Datei:Staatstheater2 c helmut fligge.jpg
Theatercontainer auf dem Friedrichsplatz, im Hintergrund das Kuppeltheater
Die notwendige Infrastruktur einer Opernbühne hinter den Kulissen ist in über 70 Containern untergebracht: Abo-Büro, Vorverkauf, Sanitärräume für Publikum und Mitwirkende, Garderoben und Schminkräume für Solisten und Chöre, Orchester-Stimmzimmer etc. In einem Anbau wurde die Theaterkantine eingerichtet. Die Bühne selbst verfügt über eine professionelle Licht- und Tonanlage, Schnürboden und Unterbühne gibt es jedoch nicht. Trotzdem bietet der Zeltbau vielfältige und unkonventionelle Möglichkeiten für die Szene, insbesondere weil die Akustik im ganzen Rundbau hervorragend ist.

Länge: 40m

Breite: 33m

Höhe: 13m

890 Sitzplätze

Bühnenportalbreite: 18m

Bühnenportalhöhe: 5,50m