Kreis des Eisenbergs

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Bis zum Jahre 1816 war das Fürstentum Waldeck in neun Ämter gegliedert: Arolsen, Eilhausen, Eisenberg, Landau, Lichtenfels, Rhoden, Waldeck, Wetterburg und Wildungen.

Im Jahre 1816 wurden diese zu fünf Oberämtern zusammengelegt.

1849/50 wurde das Fürstentum dann in Kreise eingeteilt:

  1. Kreis der Eder (Bad Wildungen)
  2. Kreis des Eisenbergs (Korbach)
  3. Kreis der Diemel-Twiste (Bad Arolsen)
  4. Kreis Pyrmont; ab 1921 mit dem preußischen Kreis Hameln (Provinz Hannover) vereinigt
  5. Stadt Züschen

Danach entstand in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg der Freistaat Waldeck innerhalb der Weimarer Republik, wobei die Bestimmungen des seit dem 19. Jahrhundert bestehenden Akzessionsvertrages mit Preußen weiterhin in Kraft blieben, bevor dieser 1926 von Preußen gekündigt wurde. Am 1. April 1929 wurde der Freistaat Waldeck dann Teil der preußischen Provinz Hessen-Nassau.

Auch der ehemalige Freistaat Waldeck war in die Kreise "Kreis der Eder", "Kreis des Eisenbergs" und "Kreis der Twiste" gegliedert, die 1942 zum Kreis Waldeck (Kreissitz: Korbach) vereinigt wurden.

Das südliche Kreisgebiet des heutigen Landkreises Waldeck-Frankenberg gehörte demgegenüber ursprünglich zur Landgrafschaft Hessen bzw. dem Nachfolgestaat, der Landgrafschaft Hessen-Kassel und späterem Kurfürstentum Hessen. Hier entstand im 19. Jahrhundert der Kreis Frankenberg (Eder).

Im Zuge der hessischen Gebietsreform von 1974 wurde der Kreis Waldeck mit dem benachbarten Kreis Frankenberg (Eder) zusammengeschlossen im neuen Landkreis Waldeck-Frankenberg. Kreisstadt wurde Korbach. Dabei wurde die Stadt Züschen aus ihrer jahrhundertealten Zugehörigkeit zu Waldeck herausgelöst und als Stadtteil der im Nachbarkreis liegenden Stadt Fritzlar eingegliedert.

siehe auch